Indien plant, Kryptobörsen wegen ungenauer Transaktionsdaten mit Geldstrafen zu belegen.

В Индии криптобиржи хотят штрафовать за неточные данные о транзакциях

Indische Behörden haben begonnen, Vorschläge zur Verhängung von Geldstrafen gegen Kryptowährungsbörsen auszuarbeiten, die ungenaue Daten zu Kryptotransaktionen bereitstellen. Die Änderungen werden als Reaktion auf die Anforderungen des von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vorgeschlagenen umfassenden Rechenschafts- und Einnahmenrahmens (CARF) entwickelt.

Indische Medien berichten unter Berufung auf lokale Beamte, dass das Land ab April 2027 Krypto-Transaktionsdaten mit anderen OECD-Mitgliedern austauschen wird. Derzeit passt das Land seine Kryptowährungsvorschriften an dieses internationale Meldesystem an. Die indischen Behörden beabsichtigen, ihre Vorschläge im April 2026 zu veröffentlichen.

Plattformen, die keine Kundentransaktionsdaten bereitstellen, könnten laut Behördenangaben mit einer täglichen Geldstrafe von 200 Rupien (ca. 2,20 US-Dollar) belegt werden. Der indische Steuerdienst (Inland Revenue Service) schlägt eine Geldstrafe von 50.000 Rupien (552 US-Dollar) für die Bereitstellung fehlerhafter Daten vor.

„Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass unsere Meldesysteme internationalen Anforderungen entsprechen, bevor Indien damit beginnt, Informationen über Kryptotransaktionen mit anderen Ländern zu teilen“, erklärte ein anonymer Regierungsbeamter die Notwendigkeit dringender Regeländerungen.

Seit 2022 erhebt Indien eine pauschale Steuer von 30 % auf Gewinne aus virtuellen Vermögenswerten. Legal betriebene Kryptobörsen in Indien berechnen Händlern automatisch eine Steuer von 1 %. Gemäß den CARF-Vorgaben müssen auch internationale Kryptobörsen Transaktionen indischer Staatsbürger den Steuerbehörden melden. Daher müssen indische Händler die Transaktionsdetails in ihren Steuererklärungen angeben.

Anfang dieses Jahres versprach die indische Finanzermittlungsbehörde (Financial Intelligence Unit, FIU), die Verfahren zur Benutzerregistrierung und Kundenidentifizierung (KYC) auf Krypto-Plattformen zu verschärfen, um den Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche (Anti-Money Laundering, AML) nachzukommen.

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