Investoren werfen JPMorgan vor, Kryptobetrügern zu helfen.

Инвесторы обвинили банк JPMorgan в содействии криптомошенникам

Eine Gruppe von Investoren reichte eine Sammelklage gegen die US-amerikanische Bank JPMorgan ein und warf ihr vor, einen Kryptowährungsbetrug in Höhe von 328 Millionen US-Dollar ermöglicht zu haben. Die Investoren verloren Geld durch Investitionen in das inzwischen aufgelöste Unternehmen Goliath Ventures.

Die Klage wurde im Northern District of California eingereicht. Darin wird JPMorgan vorgeworfen, verdächtige Transaktionen ignoriert und so die Überweisung von Anlegergeldern auf die Konten von Christopher Delgado, dem Gründer von Goliath Ventures, ermöglicht zu haben. Die Kläger behaupten, dass die Bank trotz der wiederholten Kritik von JPMorgan-CEO Jamie Dimon an Bitcoin nicht in die Banküberweisungen der Kryptobetrüger eingegriffen habe.

„JPMorgan Chase wusste aufgrund seiner Know Your Customer (KYC)-Richtlinie, dass Goliath Ventures einen Kryptowährungs-Investitionspool nach dem Modell einer ‚Private Equity‘ betrieb, ohne über die erforderliche Lizenz zum Anbieten solcher Anlageprodukte zu verfügen“, heißt es in der Klage.

Die Opfer behaupten, dass JPMorgan von Januar 2023 bis Mai/Juni 2025 die einzige Bank war, die die Konten von Goliath Ventures betreute. Das Unternehmen erhielt mindestens 328 Millionen US-Dollar von über 2.000 Einlegern. In diesem Zeitraum flossen etwa 253 Millionen US-Dollar – fast zwei Drittel der 328 Millionen US-Dollar – an die Bank selbst. Davon wurden rund 123 Millionen US-Dollar an Goliath-Adressen auf der amerikanischen Kryptobörse Coinbase überwiesen. In einer separaten Klage der US-Behörden gegen Goliath Ventures wird zudem behauptet, dass der Gründer des Krypto-Betrugs auch Geschäftskonten bei der Bank of America unterhielt.

Im Februar gab die Generalstaatsanwaltschaft von Florida die Verhaftung von Christopher Delgado bekannt, der wegen Betrugs und Geldwäsche mit Kryptowährungen angeklagt ist. Laut Strafverfolgungsbehörden war Goliath Ventures, auch bekannt als Gen-Z Venture Firm, von Januar 2023 bis Januar 2026 aktiv. Delgado verwendete die eingesammelten Gelder nicht, wie seinen Kunden versprochen, für Krypto-Investitionen, sondern für Reisen, Immobilien und private Ausgaben. Bei einer Verurteilung in allen Anklagepunkten drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft in einem Bundesgefängnis.

Letzte Woche reichten Investoren eine Klage gegen die Anwaltskanzlei Alston & Bird ein, in der sie ihr vorwerfen, Goliath Ventures falsch dargestellt und es Delgado ermöglicht zu haben, ohne behördliche Aufsicht Gelder einzuwerben.

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