Julien Bittel bezeichnete die Signale von Bitcoin und dem Aktienmarkt als widersprüchlich.

Жюльен Биттел назвал противоречивыми сигналы биткоина и фондового рынка

Julien Bittel, Forschungsleiter bei Global Macro Investor, erklärte, dass eine Diskrepanz zwischen dem Kapitalzufluss und der Reaktion verschiedener Anlageklassen darauf entstanden sei. Während sich der Aktienmarkt erwartungsgemäß verhalte, sei Bitcoin buchstäblich „von der Bildfläche verschwunden“.

Der Analyst stellte fest, dass die globalen Aktienmärkte wachsen und neue Rekordhochs erreichen, was durch die steigende Geldmenge vollauf gerechtfertigt ist. Bitcoin verhält sich jedoch so, als sei die Ära des „billigen Geldes“ bereits vorbei. Diese Diskrepanz führt zu einem Paradoxon: Die Kryptowährung preist ein Endstadium des Konjunkturzyklus ein, während Statistiken das Gegenteil nahelegen.

Zwei gegensätzliche Signale können nicht gleichzeitig zutreffen. Entweder ist der Aktienmarkt überbewertet und wird bald fallen, oder Bitcoin ist unangemessen günstig und ignoriert positive makroökonomische Daten, betonte Bittel.

Er erinnerte daran, dass die Ereignisse vom 10. Oktober 2025 die Preisfindungsmechanismen von Bitcoin vorübergehend gestört hatten. Gold, Kreditmärkte und Aktien hingegen bewegen sich weiterhin strikt nach dem Prinzip steigenden Kapitals.

Abschließend erklärte der Experte: Die entscheidende Frage bei der Debatte zwischen den optimistischen und pessimistischen Szenarien für Bitcoin lässt sich auf einen einzigen Faktor zurückführen: die Richtung der globalen Liquidität.

Zuvor hatten Experten des Handelsunternehmens QCP Capital berichtet, dass sich im Kryptomarkt eine sogenannte „Goldlöckchen-Zone“ bilde – eine Situation, die ideal für das Wachstum von Bitcoin und anderen virtuellen Vermögenswerten sei.

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