
Der russische Vizefinanzminister Iwan Tschebeskow erklärte, dass die von der Zentralbank vorgeschlagene jährliche Obergrenze von 300.000 Rubel für Kryptowährungsinvestitionen für sogenannte nicht qualifizierte Anleger möglicherweise überarbeitet werde.
Laut dem stellvertretenden Minister könnte ein Vorschlag der Marktteilnehmer an die Behörden, die Obergrenze für den Erwerb digitaler Vermögenswerte anzuheben, Unterstützung finden.
„Die Logik der Obergrenze wurde im Rahmen unserer Gespräche mit der Zentralbank entwickelt; 300.000 Rubel wurden vorläufig als mögliche Obergrenze festgelegt. Grundsätzlich unterstützen wir eine bestimmte Logik der Obergrenze. Die konkrete Zahl muss meines Erachtens noch mit Kollegen, einschließlich der Strafverfolgungsbehörden, besprochen werden“, erklärte Tschebeskow.
Er versicherte, dass das Finanzministerium die Vorschläge der Zentralbank zur Regulierung des Kryptomarktes und zur Ermöglichung der Teilnahme einer breiten Palette russischer Bürger an Kryptoinvestitionen unterstützt.
„Von Anfang an haben wir uns dem Thema mit dem Ziel genähert, die Branche umfassend zu regulieren. Daher sind wir über einen langen Zeitraum konsequent von einer experimentellen Regulierung über die Regulierung des Bergbaus als Ganzes bis hin zu einzelnen Teilbereichen vorgegangen“, fuhr der Beamte fort.
Zuvor hatte Finanzminister Anton Siluanow den Vorschlag der russischen Zentralbank unterstützt, auch nicht qualifizierten Privatanlegern den Zugang zum Kryptowährungsmarkt zu ermöglichen. Dieser Zugang solle jedoch an Investitionsgrenzen geknüpft sein und nur erfolgen, wenn der Handel auf offiziell registrierten russischen Plattformen stattfindet, erklärte Siluanow.
