
Robert Kiyosaki, Autor des Buches „Rich Dad, Poor Dad“, nannte Vermögenswerte, die seiner Meinung nach der Bevölkerung nach dem Eintritt in den Ruhestand finanzielle Stabilität sichern können.
Kiyosaki merkte an, dass die bedeutenden Veränderungen im US-Finanzsystem in den 1970er Jahren begannen. Seiner Ansicht nach ging der Übergang zu einem „Petrodollar“-Modell, bei dem der Dollar an den Ölpreis gekoppelt wurde, mit einer Erhöhung der Geldmenge, der Staatsverschuldung und der Inflation einher.
Er wies außerdem auf die Verabschiedung des Employee Retirement Income Security Act (ERISA) im Jahr 1974 hin, dem er die Veränderung der Struktur des Rentensystems zuschrieb, indem er den Schwerpunkt von garantierten Leistungen auf kapitalgedeckte Mechanismen verlagerte.
Laut dem Investor hat dies zu erhöhten finanziellen Risiken für die Bürger geführt. Er ist der Ansicht, dass Inflation und steigende Schuldenlasten die Kaufkraft der Ersparnisse mindern, was sich insbesondere für Rentner bemerkbar macht.
Kiyosaki schätzt, dass Millionen von Amerikanern im Rentenalter bereits mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, da ihre Ersparnisse durch die Inflation und das Wachstum der Geldmenge aufgezehrt werden.
Er äußerte zudem Bedenken, dass ein erheblicher Teil der Babyboomer-Generation nach dem Eintritt in den Ruhestand ohne ein stabiles Einkommen dastehen könnte und steigende Energiepreise den Preisdruck auf Waren und Dienstleistungen weiter erhöhen würden. Darüber hinaus wies der Investor auf Probleme im Sozialversicherungs- und Krankenversicherungssystem hin.
„Die ganze Welt, ganze Länder und Einzelpersonen sind hoch verschuldet. Amerika gehört heute zu den größten Schuldnern der Weltgeschichte. Ich rate dazu, Sachwerte wie Gold, Silber und Bitcoin zu halten und die eigene Finanzkompetenz stetig zu verbessern“, sagte Kiyosaki.
Kiyosaki sprach zuvor über seinen ersten Bitcoin-Kauf und teilte seine Meinung zu Anlagestrategien in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit mit.
