
Laut einer YouGov-Umfrage, die 15 Länder umfasst, erzielen fast vier von zehn Kryptowährungsnutzern (39 %) ihr Einkommen in Stablecoins, und 27 % nutzen sie für alltägliche Zahlungen.
Nutzer halten im Durchschnitt Stablecoins im Wert von rund 200 US-Dollar, in Ländern mit hohem Einkommen erreicht dieser Wert sogar 1.000 US-Dollar. 77 % der Befragten wären bereit, bei ihrer Hausbank oder einem Fintech-Unternehmen eine Stablecoin-Wallet zu eröffnen, falls sich eine solche Möglichkeit ergibt, und 71 % sind daran interessiert, mit Debitkarten mit Stablecoins zu bezahlen.
Für diejenigen, die Einkünfte in Stablecoins erzielen, machen diese Vermögenswerte durchschnittlich 35 % ihres Jahreseinkommens aus. Nutzer, die grenzüberschreitende Überweisungen tätigen, berichteten von Gebührenersparnissen von rund 40 % im Vergleich zu herkömmlichen Methoden.
In Entwicklungsländern haben 60 % der Befragten bereits Einkäufe mit Stablecoins getätigt. 42 % würden sie gerne für größere Anschaffungen nutzen, während bisher nur 28 % Stablecoins für hochpreisige Einkäufe verwendet haben.
In Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen besitzen 60 % der Befragten Stablecoins. In Ländern mit hohem Einkommen liegt dieser Wert bei 45 %. Die höchste Besitzquote wird in Afrika mit 79 % verzeichnet.
Nutzer halten eher mehrere an Dollar und Euro gekoppelte Stablecoins, anstatt sich auf einen einzigen Emittenten zu verlassen. Kryptobörsen bleiben das wichtigste Instrument zur Vermögensverwaltung (46 %), gefolgt von Zahlungs-Apps mit Krypto-Funktionalität (40 %) und mobilen Wallets (39 %). Hardware-Wallets werden von 13 % der Befragten genutzt.
Das Angebot an Stablecoins erreichte Anfang des Jahres fast 300 Milliarden Dollar, allerdings ist das Wachstum praktisch zum Stillstand gekommen, da der Einbruch des Kryptowährungsmarktes im Oktober weiterhin Auswirkungen hat, so die Analysten von ARK Invest.
