Vitalik Buterin sprach sich gegen die Übergabe von Krypto-Wallets an KI aus.

Виталик Бутерин выступил против передачи криптокошельков под управление ИИ

Es sei gefährlich, künstliche Intelligenz mit der Kontrolle großer Transaktionen oder Krypto-Wallets zu betrauen, insbesondere solcher mit hohen Guthaben, sagte Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin. Er reagierte damit auf einen Beitrag eines Krypto-Investors, der veranschaulichte, wie KI eine Krypto-Wallet in der Blockchain registriert.

Laut Buterin wird die nächste Generation von Krypto-Wallets eng mit künstlicher Intelligenz (KI) verknüpft sein, was erhebliche Risiken birgt. Der Programmierer schlug ein Konzept vor, das diese Interaktion sicherer gestalten könnte. Demnach generiert die KI einen Aktionsplan für den Nutzer, und ein lokaler, ressourcenschonender KI-Client im Netzwerk simuliert Transaktionen oder Aufgaben. So kann der Wallet-Inhaber das vorhergesagte Ergebnis einsehen. Der Nutzer trifft dann selbstständig die Entscheidung und bestätigt die Transaktion.

Ein solcher Mechanismus kann das Verlustrisiko deutlich reduzieren, so der Krypto-Unternehmer. Der Verzicht auf dApp-Schnittstellen könne dazu beitragen, gängige Bedrohungen wie Angriffe, die zum Diebstahl von Geldern führen, sowie Risiken im Zusammenhang mit Datenlecks zu mindern, meint Buterin.

Anfang Februar schlug der Schöpfer der nach Marktkapitalisierung zweitgrößten Kryptowährung vor, das Ethereum-Netzwerk als Grundlage für Zahlungstransaktionen zu nutzen, die autonom von KI abgewickelt werden sollen. Dies bezieht sich auf Situationen, in denen Bots andere Bots beauftragen, Routineaufgaben im Zusammenhang mit der Blockchain-Entwicklung zu erledigen.

Buterin schlug außerdem den Einsatz von KI in Prognosemärkten vor, da neuronale Netze im Gegensatz zum Menschen große Datenmengen analysieren und realistischere Vorhersagen erstellen können. Er stellte jedoch klar, dass die Interaktion zwischen KI und Blockchain dem Prinzip „Überprüfen statt vertrauen“ folgen sollte.

Später schlug Buterin vor, die Transaktionssimulation in die Blockchain zu integrieren, um Nutzern die simulierten Ergebnisse von Geldtransfers anzuzeigen. Der Krypto-Unternehmer ist überzeugt, dass dies Inhaber digitaler Vermögenswerte vor den immer häufiger auftretenden Krypto-Dust-Angriffen schützen wird.

Nach dem Fusaka-Update sanken die Gebühren im Ethereum-Netzwerk deutlich, was zu einem Anstieg von Kryptostaub-Angriffen führte. Laut Coin Metrics ist jede neunte Transaktion betrügerisch: Angreifer nutzen aus, dass Nutzer die Adresse kopieren und die Gelder an eine gefälschte Wallet senden.

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