
Changpeng Zhao, Mehrheitsaktionär von Binance, der nach Handelsvolumen größten Kryptobörse, erklärte, Bitcoin werde dieses Jahr ein neues Allzeithoch erreichen. Der Geschäftsmann führte dies vor allem auf Änderungen in der US-Gesetzgebung zurück.
Laut Changpeng Zhao könnte die Kombination aus großem Geschäftsinteresse und günstiger Regulierung zu einem ungewöhnlich langen und nachhaltigen Wachstum des Kryptomarktes führen.
„Bitcoin folgt üblicherweise Vierjahreszyklen, aber ich denke, dass er dieses Jahr angesichts der kryptowährungsfreundlichen Politik in den USA neue Allzeithochs erreichen und damit von seinem üblichen Vierjahresmuster abweichen wird. Ich bin da ganz fest davon überzeugt“, erklärte der Unternehmer.
Anleger sollten sich auf eine neue Realität einstellen, in der die Volatilität von Kryptowährungen mit zunehmenden Kapitalzuflüssen allmählich abnehmen wird, so Zhao. Unter diesen neuen Bedingungen werde Bitcoin nicht länger „nur digitales Gold“ sein, sondern zum Fundament einer Wirtschaft werden, die nicht von kurzfristigen Marktentwicklungen abhängig sei, erklärte der Mitbegründer von Binance.
Angesichts des schwindenden Vertrauens in traditionelle Währungen ist Bitcoin aufgrund seiner dezentralen Struktur und seines mathematisch begrenzten Angebots laut Zhao das unbestrittene Instrument zur langfristigen Risikoabsicherung. Der Kryptomarkt habe die Phase des blinden Trendfolgens hinter sich gelassen, und dieser Übergang werde die notwendige Liquidität schaffen, um selbst bei Preiskorrekturen tiefe Einbrüche zu verhindern, so die Einschätzung des Betreibers der größten Kryptobörse.
Cathie Wood, CEO des Investmentfonds Ark Invest, erklärte zuvor, Bitcoin beginne, die derzeit schwächste Phase seines vierjährigen Marktzyklus zu überwinden. Laut der Halving-Theorie steigt der Preis der führenden Kryptowährung nach der Halbierung der Miner-Belohnung zunächst an und fällt dann rapide.
