Anthropic bereitet sich auf einen Börsengang im Oktober vor – Bloomberg

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Anthropic, der Entwickler des beliebten Chatbots Claude, erwägt laut Bloomberg-Quellen, die mit den Verhandlungen vertraut sind, bereits im Oktober 2026 einen Börsengang, angesichts des wachsenden Wettbewerbs mit OpenAI um die Führungsrolle im Bereich der künstlichen Intelligenz und des Investmentmarktes.

Nach Angaben von Insidern hat das Unternehmen bereits erste Gespräche mit führenden Wall-Street-Banken geführt, darunter Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley.

Es wird erwartet, dass sie bei der Organisation der Aktienplatzierung eine Schlüsselrolle spielen werden.

Hunderte Milliarden Dollar Bewertung und der Kampf um den KI-Markt

Ein potenzieller Börsengang (IPO) könnte das Unternehmen mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewerten, obwohl Anthropic bereits Anfang Februar in einer von MGX angeführten Finanzierungsrunde über 30 Milliarden Dollar eine Bewertung von rund 380 Milliarden Dollar erreicht hat.

Anthropic arbeitet eng mit den Technologiegiganten Google, Amazon, Microsoft und Nvidia zusammen. Diese Unternehmen haben nicht nur in das Startup investiert, sondern ihm auch Zugang zu spezialisierten Chips und Infrastruktur im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar ermöglicht.

Anthropic wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern unter der Leitung von Dario Amodei gegründet. Das Unternehmen positioniert sich als Entwickler von „verantwortungsvollerer“ künstlicher Intelligenz (KI) und wird bereits aktiv im Finanzsektor, im Gesundheitswesen und von Entwicklern eingesetzt.

Anthropic kündigte außerdem Pläne an, bis zu 50 Milliarden Dollar in den Bau eigener Rechenzentren in den USA zu investieren, was ein starkes Engagement für die KI-Infrastruktur signalisiert.

Zur Erinnerung: Das Unternehmen erlebte während der Vorbereitungen für seinen Börsengang einen Sicherheitsvorfall: Aufgrund eines Konfigurationsfehlers im Content-Management-System wurden etwa 3.000 interne Dateien online veröffentlicht.

Laut den vorliegenden Informationen handelt es sich bei Mythos um das neue Flaggschiffmodell von Anthropic, das alle bisherigen Entwicklungen des Unternehmens deutlich übertrifft und bereits von einer begrenzten Anzahl von Kunden getestet wird.

Anthropic geriet bereits zuvor in den Mittelpunkt eines regulatorischen Streits: Das Pentagon stufte das Unternehmen als Bedrohung für die US-Lieferketten ein, eine Einstufung, die normalerweise ausländischen Gegnern vorbehalten ist.

Das Unternehmen focht diese Entscheidung vor Gericht an und erwirkte eine einstweilige Verfügung, die die Nutzung seiner Technologie durch die Regierung untersagte. Anthropic argumentierte, die Beschränkungen hätten zu Verlusten in Milliardenhöhe führen können.

Darüber hinaus haben US-amerikanische Technologieverbände US-Präsident Donald Trump aufgefordert, seine Entscheidung, Anthropic als Bedrohung einzustufen, zu überdenken.

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