Der IWF warnt vor einer Bedrohung für den Sektor, einschließlich BlackRock! Auch für Kryptowährungen bestehen Risiken!

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Der Internationale Währungsfonds (IWF), der Kryptowährungen bisher negativ gegenüberstand, hat neue Stellungnahmen veröffentlicht.

Diesmal warnte er vor dem Tokenisierungsprozess, dessen Wachstumspotenzial auf Billionen von Dollar geschätzt wird.

Der IWF erklärte, dass die Tokenisierung nicht nur eine Innovation, sondern ein Instrument sei, das die Struktur der globalen Finanzmärkte grundlegend verändern könne.

Dank der Tokenisierungstechnologie können Transaktionen mit Vermögenswerten wie Bargeld, Anleihen und Fonds, die auf Blockchain-Plattformen übertragen werden, in kürzester Zeit abgeschlossen werden. Dies kann es Unternehmen jedoch erschweren, ihre Liquidität schneller und effizienter zu steuern. Innovationen in diesem Bereich bergen zudem neue Risiken. Es wird behauptet, dass unerwartete Kursausfälle und -schwankungen innerhalb von Sekunden auftreten können, insbesondere in Krisensituationen.

Laut IWF-Beamten entwickeln sich Stresssituationen in tokenisierten Märkten viel schneller als in traditionellen Systemen, sodass den Regulierungsbehörden praktisch keine Zeit zum Eingreifen bleibt.

In diesem Zusammenhang betont der IWF, dass diese Technologie zwar das Potenzial hat, den globalen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu steigern und den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu erweitern, sie aber auch unklare und gefährliche Auswirkungen auf die Finanzstabilität haben kann.

Der Bericht wies außerdem darauf hin, dass die Tokenisierung zwar dazu beiträgt, Kryptowährungstransaktionen zu beschleunigen, aber gleichzeitig die Ausbreitung von Krisen beschleunigen könnte, da sie die Interventionsmöglichkeiten der Regulierungsbehörden übersteigt.

Der IWF-Bericht betont, dass das Management von Blockchain-Assets auf klar definierten Rechtsnormen und robusten Governance-Mechanismen basieren muss. Die Tatsache, dass tokenisierte Assets über geografische Grenzen hinweg transferiert werden können, erschwert die regulatorische Aufsicht und unterstreicht den Bedarf an klarer Regulierung. Diese Klarheit fehlt jedoch weiterhin. Laut IWF scheinen angesichts potenzieller Rechtsunsicherheit erhebliche Preisschwankungen für RWA-Token und zugehörige Wertpapiere unvermeidlich.

Abschließend stellt der IWF fest, dass die Entwicklung der Tokenisierung erhebliche Risiken sowohl für den Kryptosektor als auch für das traditionelle Finanzsystem bergen könnte.

Führende Banken, Clearingstellen und Vermögensverwalter wie BlackRock und JPMorgan Chase haben Pilotprojekte im Bereich der Tokenisierung gestartet. Die meisten Unternehmen erwarten, dass technologische Fortschritte dazu beitragen werden, Gebühren zu optimieren und den Handel mit traditionellen Vermögenswerten zu vereinfachen.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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