
Der Schweizer Finanzriese UBS hat eine bemerkenswerte Einschätzung des Zinssenkungsplans der US-Notenbank Federal Reserve veröffentlicht.
Laut der Denkfabrik könnte die erste Zinssenkung der US-Notenbank aufgrund anhaltender Inflation und zunehmender geopolitischer Risiken bis September verschoben werden. UBS prognostiziert zudem, dass die zweite Zinssenkung später im Jahr, möglicherweise im Dezember, erfolgen könnte.
Der UBS-Ökonom Andrew Dubinsky erklärte, die US-Notenbank (Fed) warte auf deutlichere Inflationssignale, bevor sie ihre Geldpolitik ändere. Laut Dubinsky liegt die Kerninflation der Konsumausgaben (PCE) derzeit bei rund 3 %, was – unter anderem aufgrund der Auswirkungen von Zöllen – den Rückgang begrenzt. Diese Situation zwingt die Fed zu einer vorsichtigen Haltung, und die Entscheidungsträger verfolgen Berichten zufolge weiterhin eine abwartende Strategie.
Was wird morgen infolge des „Großen Optionsbebens“ mit dem Bitcoin-Preis (BTC) geschehen?
Der Bericht wies zudem darauf hin, dass geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran den Ölpreisen Auftrieb verleihen, während ein starker Arbeitsmarkt es der US-Notenbank erschwert, rasche geldpolitische Lockerungen umzusetzen. UBS ergänzte, dass sie zwar mit einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage bis 2026 rechnet, jedoch weiterhin Unsicherheit hinsichtlich des Zeitpunkts von Zinssenkungen bestehe.
Dies ist keine Anlageberatung.
