
- Die Marktkapitalisierung von Stablecoins übersteigt 307 Milliarden Dollar, während der Sektor seinen Nischenstatus verlässt.
- Der Chief Policy Officer von Ripple plädiert für die Integration der Zentralbanken und gegen regulatorische Widerstände.
- Das Transaktionsvolumen erreicht mit 33 Billionen US-Dollar einen Rekordwert, ermöglicht durch Zahlungsabwicklungen.
Laut Daten des Official Monetary and Financial Institutions Forum (OMFIF) haben Stablecoins einen Marktwert von über 300 Milliarden US-Dollar erreicht, was einen Wandel von experimentellen Instrumenten hin zu einer etablierten Finanzinfrastruktur signalisiert.
Matthew Osborne, der Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei Ripple in Großbritannien und Europa, unterstrich diese Erkenntnisse und argumentierte, dass Zentralbanken die Dynamik von Stablecoins nutzen und nicht bekämpfen sollten. Er merkte an, dass der Fokus auf der Integration von Stablecoins in das regulierte Finanzsystem liegen sollte, um Stabilität und Innovation zu fördern.
„Die Lösung liegt darin, dass die Zentralbanken die Dynamik der Stablecoins kanalisieren, anstatt sie zu bekämpfen.“
Matthew Osborne, unser Policy Director für Großbritannien und Europa, teilt seine neuesten Erkenntnisse mit @OMFIF darüber, warum die Integration von Stablecoins in das regulierte Finanzsystem ein Schlüsselfaktor für globale Stabilität ist… https://t.co/RJMe7iV7e8
— Ripple (@Ripple) 20. Januar 2026
Debatten über politische Rahmenbedingungen intensivieren sich an der Schwelle zur Größenordnung.
Mit einer Marktkapitalisierung von 307 Milliarden US-Dollar haben Stablecoins laut Branchenbeobachtern eine Größenordnung erreicht, die regulatorische Klarheit erfordert. Tokenisierte reale Vermögenswerte gehören zu den am schnellsten wachsenden Segmenten im Kryptowährungsbereich, während Stablecoins weiterhin die höchste Akzeptanzrate im On-Chain-Finanzwesen aufweisen. Ein Analyst von MANDO fragte, welche Projekte in diesem Bereich angesichts des Wachstums der Kategorie besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Die Entwicklungsprogramme der Zentralbanken für digitale Währungen werden parallel zum Wachstum von Stablecoins in verschiedenen Ländern umgesetzt. Das Verhältnis zwischen staatlich emittierten digitalen Währungen und privaten Stablecoins ist weiterhin Gegenstand von Debatten unter politischen Entscheidungsträgern. Einige sehen private digitale Währungen als Konkurrenten, während andere das Potenzial für komplementäre Systeme erkennen.
Anstieg des Transaktionsvolumens aufgrund von Abwicklungsaktivitäten
Laut Analyst Ucan erreichten die Transaktionen mit Stablecoins ein Allzeithoch von 33 Billionen US-Dollar. USDC ist derzeit der Stablecoin mit dem höchsten Transaktionsvolumen. Der Analyst fragte nach den Gründen für diese Entwicklung und nannte das Ausbleiben von Spekulationen, NFT-Aktivitäten und DeFi-Yield-Farming als Haupttreiber.
„Tatsächlich nimmt die Anzahl der Zahlungen und Abrechnungen auf der Blockchain deutlich zu. Die Gasgebühren sind niedriger, die Überweisungen häufiger, die Ticketpreise günstiger, es gibt mehr Adressen und die Nutzer sind aktiv“, erklärte Ukan. Der Marktrückgang verschleiert die stille Entwicklung der Infrastruktur, die durch die Einführung von Zahlungen und Abrechnungen vorangetrieben wird.
Quelle: X
Laut dieser Analyse fungieren Stablecoins als programmierbares Geld und nicht bloß als Handelsinstrumente oder „Kryptodollar“. Die Transaktionsmuster deuten auf ein tatsächliches Nutzungswachstum aufgrund von Zahlungen und Abrechnungen auf der Blockchain hin, nicht auf Risikoaversion. Niedrigere Transaktionskosten ermöglichen kostengünstigere Überweisungen, die zuvor unwirtschaftlich waren.
Die Infrastruktur, die diese Transaktionen ermöglicht, wächst trotz der allgemeinen Marktschwäche weiter. Häufigere Überweisungen, erhöhte Adressaktivität und kleinere Transaktionsvolumina deuten auf eine breite Akzeptanz im Privat- und Geschäftskundenbereich jenseits des spekulativen Handels hin.
Dieses Nutzungsmodell unterscheidet sich von früheren Zyklen, in denen Handel und Renditeerzielung im Vordergrund standen. Die Kombination aus politischen Diskussionen und Nutzungsmetriken signalisiert den Übergang von Stablecoins von einer experimentellen Phase zu einer etablierten Infrastruktur, die eine formale regulatorische Integration erfordert.
Siehe auch: Bermuda plant, die nationale Wirtschaft mit Unterstützung von Coinbase und Circle auf die Blockchain umzustellen.
