Die NYSE hebt nach der Genehmigung durch die SEC die Optionslimits für Bitcoin- und Ethereum-ETFs auf.

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  • Die NYSE hebt nach beschleunigter Genehmigung durch die SEC die Obergrenze von 25.000 für BTC- und ETH-ETF-Optionen auf.
  • Die neuen Regeln verknüpfen die Limits mit der Liquidität und erlauben ETF-Optionspositionen über 250.000.
  • Die Zulassung von FLEX-Optionen erweitert die Anzahl anpassbarer Anlagestrategien bei wichtigen Krypto-ETFs.

Die mit der New Yorker Börse verbundenen US-Börsen haben Regeländerungen vorgenommen, die wichtige Beschränkungen für den Optionshandel im Zusammenhang mit Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs aufheben und damit die Art und Weise der Verwaltung dieser Derivate verändern.

Die bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Änderungen heben die langjährige Beschränkung von 25.000 Kontrakten für diese Produkte auf. Die SEC genehmigte die Änderungen ohne die übliche 30-tägige Wartezeit, sodass die Aktualisierungen sofort in Kraft treten konnten.

Neue Regeln verknüpfen Beschränkungen mit Liquidität

Nach den aktualisierten Regeln gibt es keine Obergrenzen mehr für Optionen. Stattdessen wendet jede Börse ihre eigenen allgemeinen Kriterien an und berücksichtigt dabei Faktoren wie Handelsvolumen und Anzahl der ausstehenden Aktien. Dieser Ansatz ermöglicht höhere Schwellenwerte für aktiv gehandelte Produkte; so liegen die Limits für hochliquide ETFs bei über 250.000 Kontrakten.

Die Aufhebung der Beschränkung wurde im November 2024 eingeführt, als der Handel mit Optionen auf Kryptowährungs-ETFs noch in den Kinderschuhen steckte. Damals ergriffen Regulierungsbehörden und Börsen konservative Maßnahmen, um die Marktstabilität zu gewährleisten.

Mit zunehmender Handelsaktivität äußerten Marktteilnehmer jedoch Bedenken, dass die feste Obergrenze im Vergleich zu anderen Anlageklassen einschränkend wirke.

FLEX-Optionen erweitern die Handelsstrategien

Die neuen Regeln erlauben auch den Handel mit FLEX-Optionen, die an große Krypto-ETFs gekoppelt sind. Diese Instrumente ermöglichen es Händlern, die Vertragsbedingungen, einschließlich des Ausübungspreises und des Verfallsdatums, individuell anzupassen.

Das Update betrifft Optionen im Zusammenhang mit großen Fonds wie BlackRocks IBIT, FBTC, ARKB und Fidelitys Grayscale-Produkten. FLEX-Optionen waren für diese ETFs zuvor eingeschränkt.

Die Zulassung von FLEX-Optionen erweitert die Derivatestrategien und bietet institutionellen Händlern mehr Instrumente.

Branchenausrichtung und Nasdaq-Angebot

Mit der Einführung dieser Änderungen durch NYSE Arca und NYSE American haben alle großen US-Optionsbörsen bereits ähnliche Schritte unternommen, um die Beschränkung auf 25.000 Kontrakte aufzuheben. Die SEC erklärte, dass diese Änderungen keine neuen regulatorischen Probleme verursachen.

Unabhängig davon hat Nasdaq ISE einen Vorschlag zur weiteren Erhöhung der Positionslimits für Optionen, die an den IBIT ETF von BlackRock gekoppelt sind, auf 1 Million Kontrakte eingereicht. Dieser Vorschlag wird jedoch noch von der SEC geprüft.

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