
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Austan Goolsbee, warnte, dass steigende Ölpreise eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen könnten. Goolsbee erklärte, das schlimmste Szenario sei eine Rezession, die durch Stagflation infolge steigender Energiepreise ausgelöst werde.
„Wir hoffen, dass dies nicht für immer so bleibt.“
Laut Goolsbee befürchten die Märkte einen erneuten Anstieg der Inflation, und ein Ölpreisanstieg auf 5 US-Dollar pro Gallone könnte die Lieferketten belasten. Der Vertreter der FDE merkte an, dies könne die Wirtschaftstätigkeit bremsen, äußerte aber die Hoffnung, dass der Anstieg der Energiepreise nur vorübergehend sei.
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Goolsbee warnte jedoch, dass sich eine anhaltend hohe Inflation dauerhaft in der Wirtschaft verfestigen könnte. Er bezeichnete die aktuelle Lage als „herausfordernd“ und erklärte, der Fed fehle ein klarer Fahrplan für ihre Geldpolitik.
Goolsbee sagte, der Arbeitsmarkt sei im Allgemeinen stabil, das Wachstum bleibe jedoch schwach. Höhere Ölpreise könnten einen Stagflationschock auslösen und zu einem Wiederaufflammen der Inflation führen.
Goolsbee hingegen sagte, die Unabhängigkeit der Fed in Frage zu stellen, sei eine „schlechte Idee“, da der aktuelle Rechtsrahmen keine Verpflichtung enthalte, die Zufriedenheit des Aktienmarktes oder der politischen Autoritäten sicherzustellen.
*Dies ist keine Anlageberatung.
