
Die variabel verzinsten Vorzugsaktien der Serie A von MicroStrategy wurden Ende März 2026 auf der Handelsplattform Trading 212 notiert. Das Wertpapier wird unter dem Tickersymbol „STRC“ gehandelt. Britische Privatanleger haben nun direkten Zugang zu diesem Produkt.
Der zugrunde liegende Vermögenswert ist Bitcoin, und die angegebene jährliche Rendite beträgt 11,5 %. Der direkte Kauf des Vermögenswerts ist jedoch mit erheblichen finanziellen Kosten verbunden. Tatsächlich ist Käufern das wahre Ausmaß der versteckten Gebühren oft nicht bewusst.
Steuerliche Unterschiede zwischen verschiedenen Rechtsordnungen
STRC-Wertpapiere werden um einen Nennwert von 100 US-Dollar gehandelt. Das Wertpapier generiert monatliche Barzahlungen mit variablem Zinssatz. Der Zinsanpassungsmechanismus sorgt für einen stabilen Preis. Darüber hinaus decken die Rücklagen des Unternehmens die Verbindlichkeiten für über 50 Jahre ab.
Im Gegensatz dazu stufen US-amerikanische Aufsichtsbehörden solche monatlichen Überweisungen als Kapitalrückzahlung ein. Diese Transaktion ist steuerfrei und reduziert die Anschaffungskosten des Anlegers. Das britische Recht verfolgt jedoch einen völlig anderen Ansatz. Daher behandeln britische Broker diese Zahlungen als ausländische Dividenden.
Daher müssen Einwohner auf jede Vermögensübertragung Einkommensteuer zahlen. Der Grundsteuersatz beträgt 8,75 %. Der Spitzensteuersatz erreicht 39,35 %. Zusätzlich wird beim Verkauf von Vermögenswerten Kapitalertragsteuer erhoben.
Kostenoptimierung durch europäische Fördermittel
Analyst James Van Straten stellte zudem eine alternative Anlagemöglichkeit vor. Konkret lenkte er die Aufmerksamkeit des Publikums auf den 21Shares Strategy Yield ETP. Dieser Fonds wird an den Euronext-Börsen in Amsterdam und Paris gehandelt. Auf seiner Webseite veröffentlichte er eine detaillierte Analyse der Situation und verlinkte Daten zu den Vorteilen dieses europäischen Anlageinstruments.
Tatsächlich reduziert eine Investition über einen Schweizer ETP die Steuerbelastung erheblich. Gewinne aus Verkäufen unterliegen ausschließlich der Kapitalertragsteuer. Folglich fällt in diesem Fall keine Einkommensteuer an.
Der Fonds wurde am 24. Februar 2026 aufgelegt. Er arbeitet im Wesentlichen ohne Verwaltungsgebühr. Das Produkt ist kumulativ, d. h. Dividenden der zugrunde liegenden Aktien werden in den Nettoinventarwert reinvestiert und nicht ausgezahlt. Gemäß den britischen Vorschriften sind solche Wertpapiere von zusätzlichen Gebühren befreit.
Vorteile von individuellen Anlagekonten
Die Nutzung eines individuellen Sparkontos (ISA) beseitigt selbstverständlich alle steuerlichen Probleme. Das britische ISA-Format bietet eine steuerfreie Anlageform für Wertpapiere. Kontoinhaber erhalten Zinsen und Dividenden, ohne Steuern an den Staat zahlen zu müssen. Der gesetzliche Höchstbetrag für jährliche Einzahlungen liegt bei 20.000 £.
Anleger können in diesen Konten sowohl direkt STRC-Aktien von der Nasdaq als auch Produkte von 21Shares halten. Beide Optionen sind bis zu einer bestimmten Grenze zuverlässig vor britischen Steuern geschützt. Außerhalb von ISAs bietet die ETP-Struktur einen erheblichen Vorteil für einkommensstarke Steuerzahler, die andernfalls einen beträchtlichen Teil ihrer Gewinne an die Einkommensteuer abgeben müssten.

Währungsrisiken und Brokergebühren beeinflussen natürlich auch die tatsächliche Rendite. Schätzungen gehen davon aus, dass die Nettorendite inklusive Transaktionskosten bei etwa 10 % liegt. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Informationen keine Finanzberatung darstellen. Die Position des britischen Finanzamts (UK Inland Revenue Service) wird regelmäßig aktualisiert. Vor der Auswahl eines Anlageinstruments ist es ratsam, einen qualifizierten Experten zu konsultieren.
