Robert Kiyosaki, der Autor von Rich Dad Poor Dad, empfahl seinen Abonnenten Vermögenswerte, die seiner Meinung nach angesichts des massiven Kapitalabflusses aus amerikanischen privaten Kreditfonds am besten zu kaufen seien.
Laut Kiyosaki steht der Markt für private Kredite derzeit unter starkem Druck, da die Anleger in Panik geraten.
Cliffwater, der größte US-amerikanische Kreditfonds, verzeichnete Rekord-Kapitalabflüsse: Anleger stellten Rücknahmeanträge für rekordverdächtige 14 % der Fondsanteile im Wert von 33 Milliarden US-Dollar. Auch andere private Kreditfonds befinden sich in einer kritischen Lage. Blue Owl erlaubte Anlegern nur noch Abhebungen von maximal 15 % ihrer Gelder, Blackstone verzeichnete seinen ersten Netto-Kapitalabfluss von 82 Milliarden US-Dollar, und BlackRock und Morgan Stanley führten Auszahlungslimits ein, wodurch ein Teil des Geldes ihrer Anleger faktisch gebunden wurde.
Kiyosaki behauptet, dieser Trend könne sich auf andere große Finanzunternehmen ausweiten und eine neue Weltwirtschaftskrise auslösen. Er argumentiert, die wirtschaftliche Lage könne nicht nur zu Verlusten führen, sondern je nach Anlegerverhalten auch neue Chancen eröffnen. Erfahrene Investoren würden in Marktabschwüngen tendenziell Vermögen aufbauen, während Neueinsteiger hingegen ungeduldig seien und alles überstürzt verkauften, so Kiyosaki. Neueinsteiger verhielten sich wie „kopflose Hühner“. Der Unternehmer ist überzeugt, dass man sowohl in einem Hype als auch in einem Börsencrash reich werden kann, mahnt seine Anhänger aber zur Vorsicht im Umgang mit ihrem Geld und zu klugen Investitionen.
„Was soll ich tun? Ich investiere weiterhin verstärkt in Öl, Silber, Gold, Bitcoin und Ethereum. Denkt an die goldene Regel bei Bankenpanik: Geld fließt immer irgendwohin. Eure Aufgabe ist es herauszufinden, wohin das Geld geht, wenn es Banken, Unternehmen und Arbeitsplätze verlässt“, schrieb Kiyosaki in den sozialen Medien.
Ein Autor hat kürzlich die Vermutung geäußert, dass die Investmentfirma BlackRock, die mit dem iShares Bitcoin Trust (IBIT) den nach Vermögen größten Bitcoin-Börsenfonds aufgelegt hat, vor dem finanziellen Ruin steht.
