Laut einer Umfrage der US-amerikanischen Kryptobörse Coinbase und EY-Parthenon unter 351 institutionellen Anlegern planen 73 %, ihre Investitionen in digitale Vermögenswerte bis zum Jahresende zu erhöhen, und 74 % erwarten, dass der Kryptomarkt in den nächsten 12 Monaten wachsen wird.
Trotz der Korrektur, die im Oktober letzten Jahres einsetzte, blicken große Unternehmen weiterhin zuversichtlich in die langfristigen Perspektiven des Kryptowährungsmarktes. Fast die Hälfte der Befragten (49 %) legt verstärkt Wert auf Risikomanagement und Liquiditätskontrolle, um sich gegen die Risiken der Kryptovolatilität abzusichern.
Regulierte Produkte haben sich für große Unternehmen zum Einstieg in den Kryptomarkt entwickelt, so die Autoren der Studie. Zwei Drittel der Befragten (66 %) haben bereits in Spot-Kryptowährungs-ETFs und -ETPs investiert, und 81 % gaben an, den Spot-Kryptowährungshandel bevorzugt über registrierte Instrumente abzuwickeln. Dies deutet darauf hin, dass große Investoren die Einhaltung regulatorischer Vorgaben durch die Plattformen im Blick haben, da der Schutz der Rechte der Marktteilnehmer von großer Bedeutung ist, erklärten Vertreter von Coinbase und EY-Parthenon.
Forscher stellten ein wachsendes Interesse von Unternehmensinvestoren an Stablecoins und tokenisierten realen Vermögenswerten (RWAs) fest. 86 Prozent der Investoren gaben an, Stablecoins für Abrechnungen und das interne Cash-Management zu nutzen oder aktiv zu prüfen.
Laut einer Umfrage ist das Interesse von Vermögensverwaltungsgesellschaften an der Tokenisierung von Vermögenswerten im vergangenen Jahr von 40 % auf 64 % gestiegen. 63 % der Anleger sind an Investitionen in tokenisierte Vermögenswerte interessiert. Anleger sind überzeugt, dass die Tokenisierung das Potenzial hat, die bestehende Finanzmarktstruktur grundlegend zu verändern. 61 % der Anleger erwarten, dass die Tokenisierung von Vermögenswerten Handel, Clearing und Abwicklung in den nächsten drei bis fünf Jahren vereinfachen wird.
65 Prozent der Unternehmen, die ihre Kryptoinvestitionen bis Ende des Jahres erhöhen wollen, nannten die Klarheit der Kryptowährungsregulierung als Hauptfaktor für ihre Kaufentscheidung. Gleichzeitig weckt die regulatorische Unsicherheit laut den Studienautoren bei 66 Prozent der Anleger Bedenken.
Laut einer Grayscale-Umfrage aus dem letzten Jahr waren 40 % der vermögenden US-Investoren bereit, Bitcoin in ihre Portfolios aufzunehmen. Sie bezeichneten Bitcoin als wirksamen Schutz vor Inflation und Wirtschaftskrisen.
