
Das japanische Fintech-Unternehmen Metaplanet hat sein Anreizsystem für Anleger erweitert. Das Management stellte ein neues, vierstufiges Treueprogramm vor. Die Initiative umfasst die Status Silber, Gold, Diamant und Nakamoto. Die Verteilung der Statuspunkte richtet sich nach der Anzahl der Wertpapiere im Portfolio des Nutzers. Auch die Gesamtdauer der ununterbrochenen Anlagenbehaltung wird berücksichtigt.
Der höchste Rang ist nach dem Schöpfer des Bitcoin-Netzwerks benannt. Dementsprechend ist diese Stufe nur Inhabern von mehr als 50.001 Anteilen vorbehalten. Zudem muss dieser Status mindestens 24 Monate lang gehalten werden. Der Einstiegsstatus „Silber“ beginnt bei 100 Anteilen. Die neuen Regeln treten für alle Teilnehmer des Bitcoin-Registers am 30. Juni 2026 in Kraft.
Die Gesellschafter des Unternehmens haben spezielle Angebote für Investoren vorbereitet.
Das Unternehmen hat Vereinbarungen mit 13 verschiedenen Organisationen geschlossen, insbesondere mit solchen aus der Digitalbranche. So veranstaltet die Kryptobörse Coincheck beispielsweise eine Lotterie mit einem Preispool von 20 Millionen Yen. Gleichzeitig startet Binance Japan eine Kampagne mit einer jährlichen Rendite von 20 %. Die japanische Plattform OKCoin bietet Rabatte auf Handelsgebühren von bis zu 150.000 Yen. Darüber hinaus gewähren die Hardware-Wallet-Hersteller Blockstream und Tangem gestaffelte Rabatte auf ihre Produkte.
Über den Kryptowährungssektor hinaus hat das Projekt Unterstützung von anderen Unternehmen erhalten, darunter Restaurants, Coworking-Spaces, Streaming-Dienste und Reisebüros. Viele Partner bieten besonders attraktive Konditionen für vermögende Privatpersonen.
Metaplanet wird ab Januar 2027 exklusive Veranstaltungen ausrichten. Diese beinhalten unter anderem den Zugang zur Lounge des Royal Oak Gotanda Hotels. Darüber hinaus plant das Unternehmen ein jährliches Sonderdinner exklusiv für Nakamoto-Ranglisteninhaber. Die Ankündigung löste auf der Social-Media-Plattform X positive Reaktionen unter japanischen Privatanlegern aus. Nutzer kommentierten beispielsweise: „Vielen Dank für die Erweiterung unserer Möglichkeiten.“ Der Beitrag selbst erreichte innerhalb weniger Stunden über 162.000 Aufrufe.
Das Management hat sich zum Ziel gesetzt, die langfristige Loyalität des Publikums zu stärken.
Dieser Schritt war Teil einer umfassenderen Unternehmensmitteilung im März. Gleichzeitig gaben Unternehmensvertreter die Gründung zweier neuer Tochtergesellschaften bekannt. Infolgedessen schlossen die Aktien des Emittenten am 13. März bei 373 Yen und übertrafen damit den Schlusskurs des Vortages um 5,97 %. Das Tageshoch lag bei 393 Yen.
Der größte japanische Unternehmensbesitzer der weltweit ersten Kryptowährung hält 35.102 Bitcoins. Das Hauptziel des Unternehmens ist es, bis Ende des Jahres 100.000 Coins anzusammeln. Die Zahl der Inhaber ist bereits auf rund 216.500 angewachsen. Um deren Engagement zu fördern, wurde ein gestaffeltes System entwickelt. Nutzer erhalten attraktive, profilspezifische Boni. Diese Anreize ergänzen das Anlageportfolio in Zeiten von Marktschwankungen.
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