
Stephen Miran, Mitglied des Federal Reserve Board of Governors, argumentierte in seinen Stellungnahmen zur Geldpolitik, dass die derzeitige Politik zu restriktiv sei und forderte niedrigere Zinssätze.
Miran sagte, der aktuelle Ansatz der Fed sei zu restriktiv für die Wirtschaft und die Zinssätze sollten auf ein neutrales Niveau gesenkt werden.
Miran erklärte, die Fed reagiere üblicherweise nicht direkt auf Ölpreisschwankungen. Er merkte jedoch an, dass eine Schwächung der Nachfrage durch den jüngsten Ölpreisschock zu einem Rückgang der Kerninflation führen könnte. In einem solchen Szenario, so Miran, wäre die Fed eher geneigt, eine expansivere Geldpolitik zu verfolgen.
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Ein Sprecher der US-Notenbank Fed erklärte, er gehe davon aus, dass der neutrale Zinssatz im Bereich von 2,5 % bis 2,75 % liege. Die Zentralbank solle die Zinsen zunächst auf dieses Niveau senken und anschließend die wirtschaftliche Lage neu bewerten. Miran deutete zudem an, er werde möglicherweise gegen die Entscheidung der Fed stimmen, falls diese die Zinsen in diesem Monat nicht senke.
Andererseits äußerte sich Miran auch zu seiner Amtszeit und sagte, dass es in der gegenwärtigen Atmosphäre der Unsicherheit schwierig sei, Pläne zu schmieden, und dass er beabsichtige, im Amt zu bleiben, bis der Name seines Nachfolgers offiziell bestätigt sei.
Mirans Äußerungen erfolgten nach der Veröffentlichung schwacher US-Arbeitsmarktdaten. Laut diesen Daten verzeichnete die US-Wirtschaft im Februar unerwartete Arbeitsplatzverluste. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank um 92.000, und die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4 Prozent.
*Dies ist keine Anlageberatung.
