OKX: Thailands SEC ermittelt wegen Handel ohne Lizenz

  • Nachdem die Kryptobörse OKX mit rechtlichen Herausforderungen durch Regulierungsbehörden in den USA und Europa konfrontiert war, wird sie nun von der thailändischen Börsenaufsichtsbehörde untersucht.
  • Die lokale Börsenaufsichtsbehörde SEC gab in einer Erklärung bekannt, dass gegen das Unternehmen Strafanzeige erstattet wurde, weil es seine Handelsgeschäfte ohne die erforderliche Lizenz durchgeführt und damit gegen die „Notfallverordnung für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte“ verstoßen habe.
  • Gegen neun Personen wird ebenfalls Anklage erhoben, da die thailändischen Behörden ihnen vorwerfen, illegal für OKX geworben zu haben, unter anderem durch Werbung in sozialen Medien, wodurch sowohl die Sichtbarkeit als auch die Nutzerbasis der Plattform erhöht wurden.
  • Sollten OKX und die mit ihr verbundenen Personen verurteilt werden, drohen der Börse erhebliche Geldstrafen und den beteiligten Personen möglicherweise Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren.
  • Erst im vergangenen Februar verhängte das US-Justizministerium eine Geldstrafe von 500 Millionen US-Dollar gegen OKX, weil das Unternehmen in den USA ohne ordnungsgemäße Lizenz operierte – ein Vorwurf, den das Unternehmen eingeräumt hat.
  • Einige Wochen zuvor hatte Bloomberg berichtet, dass die EU-Regulierungsbehörden OKX ins Visier genommen hätten, da es Vorwürfe gebe, die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus habe den DEX-Aggregator-Dienst der Börse genutzt, um Gelder aus dem milliardenschweren Hack von Bybit zu waschen.
  • Infolgedessen hat OKX seine dezentrale Handelsplattform „OKX Web3“ vorübergehend eingestellt.
  • Mittlerweile zählt diese Kryptobörse zu den größten weltweit und zählt über 60 Millionen Nutzer. Das aktuelle tägliche Handelsvolumen wird auf 3,3 Milliarden US-Dollar geschätzt.
  • Es bleibt ungewiss, wie sich die anhaltenden Rechtsstreitigkeiten auf dieses Handelsvolumen auswirken werden.


Eine Quelle: btc-echo.de

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