
Der Wirtschaftswissenschaftler Peter Schiff hat in den sozialen Medien vor möglichen Zollerhöhungen durch Präsident Donald Trump gewarnt, die seiner Ansicht nach negative Auswirkungen auf die amerikanischen Verbraucher haben werden.
Trump drohte mit 25-prozentigen Zöllen auf Importe aus Ländern, die direkt oder indirekt mit dem Iran Handel treiben. Angesichts der Tatsache, dass China mit dem Iran und nahezu jedes Land mit China Geschäfte macht, wird sich die Krise der Bezahlbarkeit weiter verschärfen.

Der Wirtschaftswissenschaftler beschrieb die Auswirkungen von Zollerhöhungen auf globale Lieferketten. Er geht davon aus, dass zusätzliche Zölle auf chinesische Waren die Gesamtkosten bestimmter Importgüter erhöhen werden.
Sekundäre Sanktionen in Form von Zöllen, anstatt direkter finanzieller Beschränkungen, treffen somit vor allem Menschen, die bereits mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben.
Seine Position wird durch eine Stellungnahme der Tax Policy Foundation gestützt, wonach Trumps Zollplan für 2026 die Steuern für jeden US-Haushalt im Durchschnitt um 1.300 US-Dollar pro Jahr erhöhen würde.
Analysten von Goldman Sachs prognostizieren zudem, dass die Zölle bis Mitte 2026 zu einem Anstieg der Inflation um 1 % führen werden. Der Council on Foreign Relations warnte davor, dass die Einführung dieser Zölle zusätzlich zu den bereits bestehenden Zöllen im Zuge des Handelskriegs die Bezahlbarkeit von Wohnraum im Inland erheblich beeinträchtigen würde.
Das Beste, was Trump politisch passieren konnte, war seine Niederlage bei der Wahl 2020. Sie lieferte ihm den perfekten Sündenbock, dem er alle wirtschaftlichen Probleme anlasten konnte. Die Inflation wäre wahrscheinlich genauso hoch und das Haushaltsdefizit genauso groß gewesen, wenn Trump 2020 gewonnen hätte, schrieb Peter Schiff.

