Ripple investiert Millionen, um gegen Kaliforniens Steuervorschlag für Milliardäre anzukämpfen.

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  • Ripple und Chris Larsen haben 10 Millionen Dollar für das Golden State Promise zugesagt, um sich gegen Kaliforniens Vorschlag zur Besteuerung von Milliardären zu wehren.
  • Die Maßnahme würde eine einmalige Steuer von 5 % auf kalifornische Milliardäre mit einem Vermögen von mehr als einer Milliarde Dollar zum 1. Januar 2026 erheben.
  • Gemäß dem Vorschlag sollen 90 % der Steuereinnahmen in das Gesundheitswesen fließen, der Rest in Bildung und Nahrungsmittelhilfe.

Ripple hat Millionen von Dollar in den Kampf gegen die geplante Milliardärssteuer in Kalifornien investiert und sich damit in den Mittelpunkt einer wachsenden politischen Kontroverse im Bundesstaat gerückt. Die Kampagne wird auch von Ripple-Mitbegründer Chris Larsen unterstützt, der sich dem Vorhaben angeschlossen hat, die Steuermaßnahme zu verhindern, bevor sie den Wählern vorgelegt wird.

Der Gesetzesentwurf, der den Namen „Milliardärssteuergesetz von 2026“ trägt, sieht eine einmalige Steuer von 5 % auf das Nettovermögen kalifornischer Milliardäre vor, die am 1. Januar 2026 in Kraft treten soll. Bei Zustimmung der Wähler würde die Steuer im Jahr 2027 erhoben. Befürworter argumentieren, dass die Einnahmen in die Bereiche öffentliche Gesundheit, Bildung und Lebensmittelhilfe fließen würden.

Ripple und Larsen finanzieren Oppositionskampagne

Ripple Labs und Chris Larsen spendeten jeweils 5 Millionen US-Dollar an Golden State Promise, ein politisches Aktionskomitee, das sich gegen Kaliforniens geplanten Steuerplan für Milliardäre einsetzt. Die insgesamt gesammelten 10 Millionen US-Dollar verliehen der Kampagne gegen die Maßnahme zusätzliches Gewicht.

Diese Spenden machen Ripple zu einem der prominentesten Unternehmen, die sich diesem Plan widersetzen. Kalifornien beheimatet zahlreiche Krypto-Unternehmen, darunter Coinbase, Kraken, Solana Labs, OpenSea und Chainlink Labs.

Welche Auswirkungen hätte eine Milliardärssteuer in Kalifornien?

Der Steuervorschlag zielt auf Einwohner mit einem Nettovermögen von mindestens einer Milliarde US-Dollar zum 1. Januar 2026 ab. Es handelt sich um eine einmalige Steuer, nicht um eine jährliche. Die Einnahmen aus dem Plan sollen vorrangig in den Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens fließen, ein kleinerer Teil ist für Bildung und Lebensmittelhilfe vorgesehen.

Befürworter dieser Maßnahme argumentieren, die Steuer werde Milliarden von Dollar für Programme zur Unterstützung einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen einbringen. Gegner hingegen befürchten, der Vorschlag könne wohlhabende Einwohner und Unternehmensgründer zum Wegzug aus Kalifornien bewegen. Sie verweisen zudem auf die Schwierigkeit, Aktien privater Unternehmen und andere schwer zu bewertende Vermögenswerte zu ermitteln.

Der Vorschlag muss den Wählern vor der Abstimmung im November vorgelegt werden. Bei Zustimmung wird die Steuer im nächsten Jahr fällig.

Breiterer Widerstand aus den Technologie- und Kryptosektoren

Ripples Position kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich immer mehr Persönlichkeiten aus der Technologie- und Kryptowährungsbranche gegen den Steuervorschlag aussprechen. Berichten zufolge wird die Kritik an der Maßnahme mit Personen wie Kraken-Gründer Jesse Powell und anderen vermögenden Führungskräften der Tech-Branche in Verbindung gebracht. Ihre Einwände konzentrieren sich auf die Steuerbelastung, die Bewertung von Vermögenswerten und das Geschäftsklima in Kalifornien.

Golden State Promise wird voraussichtlich hohe Spenden für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Wählerkommunikation einsetzen, während die Steuerdebatte weitergeht. Die Aktivitäten des Komitees zeigen, dass die Debatte über rein politische Diskussionen hinausgewachsen ist und sich zu einer breiteren öffentlichen Kampagne darüber entwickelt hat, wie Kalifornien extremen Reichtum besteuern sollte.

Für Ripple geht es bei diesem Thema um mehr als nur Politik; es berührt die Debatte darüber, wie Bundesstaaten mit Führungskräften, Investoren und wachstumsstarken Unternehmen umgehen. Da Ripple Millionen ausgibt, um die kalifornische Milliardärssteuer zu bekämpfen, wird der Vorschlag im Vorfeld der Wahl 2026 voraussichtlich weiterhin genau beobachtet werden.

Siehe auch: Führende Vertreter der Kryptoindustrie lehnen Kaliforniens Milliardärssteuergesetz von 2026 ab

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