Ripple-Umfrage: 72 % der Unternehmen glauben, dass digitale Assets jetzt notwendig sind

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  • 1. Ripple befragte über 1.000 Führungskräfte; 72 % glauben, dass digitale Assets für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind.
  • 2. Stablecoins belegten den ersten Platz, wobei 74 % von ihnen eine bessere Liquiditätsnutzung und eine schnellere Preissteigerung berichteten.
  • 3. 89 % legen Wert auf einen Kapitalgeber, und 71 % der Unternehmen bevorzugen einen einzigen Anbieter digitaler Vermögenswerte.

Die Ripple Digital Asset Survey 2026 zeigt, dass digitale Assets für Führungskräfte im Finanzsektor branchenübergreifend im Fokus stehen. Die Studie befragte über 1.000 Mitarbeiter aus Banken, Vermögensverwaltern, Fintech-Unternehmen und Konzernen. Die Ergebnisse belegen, dass 72 % der Finanzverantwortlichen digitale Assets benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ripple führte diese Entwicklung auf eine progressive Regulierung, das wachsende Interesse von Tier-1-Banken, die zunehmende Akzeptanz von Stablecoins und die Verlagerung der Verbraucher von Banken zu Fintech-Anbietern zurück.

Stablecoins halten Einzug in alltägliche Finanztransaktionen.

Stablecoins erhielten die stärkste Zustimmung unter den von Ripple untersuchten Anwendungsfällen digitaler Vermögenswerte. Rund 74 % der Befragten glauben, dass Stablecoins die Effizienz des Cashflows verbessern und Betriebskapital freisetzen können, das andernfalls gebunden bliebe.

Die Umfrage zeigt außerdem, dass Finanzverantwortliche Stablecoins mittlerweile nicht nur mit Zahlungen, sondern auch mit Treasury-Funktionen in Verbindung bringen. Schnellere Abwicklung bleibt ein wesentlicher Vorteil, doch die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen auch breitere operative Einsatzmöglichkeiten in Betracht ziehen.

Unter den Fintech-Unternehmen nutzen 31 % Stablecoins zur Zahlungsabwicklung, und 29 % akzeptieren Zahlungen direkt in Stablecoins. Konzerne verfolgen jedoch einen anderen Ansatz: 74 % bevorzugen die Zusammenarbeit mit Partnern, die diese Dienstleistungen bereits anbieten.

Dieser Wandel verdeutlicht, wie sich Stablecoins von einem Nischenanwendungsfall zu einem wichtigen Bestandteil von Finanztransaktionen entwickeln.

Fintech-Führer und Konzerne bevorzugen Partnerschaften.

Die Umfrage zeigt deutliche Unterschiede in der Art und Weise, wie verschiedene Sektoren digitale Assets einsetzen.

Fintech-Unternehmen sind in diesem Bereich führend und nutzen digitale Assets häufig in verschiedenen Geschäftsbereichen. Rund 47 % der Fintech-Unternehmen bevorzugen die Entwicklung eigener Lösungen, was ein größeres Interesse an der internen Entwicklung belegt.

Im Vergleich dazu bevorzugen nur 14 % der Unternehmen die Eigenentwicklung. Die meisten entscheiden sich für fertige Lösungen, was auf eine starke Nachfrage nach externen Anbietern hindeutet.

Banken und Vermögensverwalter konzentrieren sich verstärkt auf Partnerschaften, insbesondere im Bereich der Tokenisierung. 82 % der Banken nannten Token-Services und das Lebenszyklusmanagement als zentrale Prioritäten, während 85 % die Unterstützung bei der Strukturierung vor der Emission als wichtig erachteten. Vermögensverwalter hingegen legten mehr Wert auf die Erstverteilung (80 %).

Auswahl eines Pflege- und Sicherheitspartners

Die sichere Verwahrung digitaler Daten hat in allen Segmenten weiterhin höchste Priorität. Rund 89 % der Befragten gaben an, dass die sichere Speicherung digitaler Assets ein zentrales Kriterium bei der Partnerwahl ist.

Die Umfrage von Ripple zeigt, dass auch die Nachfrage nach Universalanbietern hoch ist. Mehr als die Hälfte der Fintech-Unternehmen und Finanzinstitute bevorzugen eine einzige Plattform, die mehrere Dienstleistungen anbietet. Bei Konzernen steigt dieser Wert sogar auf 71 %, was die Präferenz für eine vereinfachte Infrastruktur deutlich unterstreicht.

Regulierung und Sicherheit prägen weiterhin Entscheidungen. Rund 40 % der Befragten nannten regulatorische Klarheit als Schlüsselfaktor, während 37 % Sicherheit und Schutz als wichtige Faktoren nannten. Weitere 30 % nannten die Einhaltung von Vorschriften und 29 % die Preisvolatilität.

Insgesamt schnitten Sicherheitsaspekte am besten ab – 97 % der Befragten stuften Zertifizierungen wie ISO und SOC II als entscheidend ein. Darauf folgten technischer Support (88 %), Branchenexpertise (80 %) und Finanzstärke (79 %).

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