
Die US-Senatoren Elizabeth Warren und Andy Kim haben das US-Finanzministerium aufgefordert, ausländische Investitionen in World Liberty Financial (WLFI) , ein Unternehmen mit Verbindungen zur Familie von Donald Trump, zu untersuchen. Die Senatoren äußerten Bedenken, dass die Beteiligung ausländischer Investoren ein nationales Sicherheitsrisiko darstellen und Zugang zu vertraulichen Daten von US-Bürgern ermöglichen könnte.
Eine entsprechende Anfrage wurde an Finanzminister Scott Bessent, den Vorsitzenden des CFIUS-Ausschusses, gerichtet. Die Senatoren baten um Aufklärung darüber, ob der Behörde Informationen über das Geschäft zur Prüfung vorgelegt und ob eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt worden war.
Die Anfrage erfolgte aufgrund von Berichten, wonach ein mit den Vereinigten Arabischen Emiraten verbundenes Investmentvehikel plante, für rund 500 Millionen US-Dollar eine 49-prozentige Beteiligung an WLFI zu erwerben. Laut Senatoren wurde die Vereinbarung vor dem Amtsantritt von Donald Trump getroffen.
Die Abgeordneten befürchten, dass das Ausmaß des Geschäfts ausländischen Investoren erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens verschaffen könnte. In der Beschwerde wird auch die mögliche Rolle des nationalen Sicherheitsberaters der VAE, Scheich Tahnoun bin Zayed Al Nahyan, bei dem Abkommen erwähnt.
Es gibt zudem Berichte, wonach rund 187 Millionen US-Dollar an Unternehmen mit Verbindungen zur Familie Trump geflossen sein könnten. Die Präsenz von Vertretern des Technologieunternehmens G42 im Aufsichtsrat von WLFI wirft weitere Fragen auf, da die Organisation zuvor bereits von US-Geheimdiensten überwacht worden war.
Die Senatoren betonten insbesondere, dass $WLFI Nutzerdaten verarbeitet, darunter Krypto-Wallet-Adressen, IP-Adressen und Geräteinformationen. Sie befürchten, dass der Zugriff ausländischer Investoren auf diese Informationen eine potenzielle Bedrohung darstellen könnte.
