Bitcoin-Miner sind wieder online

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Nach einem vierjährigen Rückgang der Mining-Schwierigkeit hat die Mining-Aktivität sprunghaft zugenommen. Laut RBC Crypto stieg die Rechenleistung im weltweit führenden Kryptowährungsnetzwerk in den letzten drei Tagen um mehr als 10 % und überschritt erneut die Marke von 1.000 EH/s (Exahash pro Sekunde).

Die durchschnittliche globale Rechenleistung der an aktives Bitcoin-Mining angeschlossenen Hardware (Hashrate) beträgt laut Cloverpool vom 10. Februar etwa 1040 EH/s. Vor dem Schwierigkeits-Reset am 7. Februar lag die Hashrate bei 901 EH/s.

Die Schwierigkeit des Bitcoin-Minings sank am Wochenende um 11,16 %. Dies ist der stärkste Rückgang seit Sommer 2021, als die Schwierigkeit infolge des Verbots des Kryptowährungs-Minings in China um 27 % einbrach.

Die jüngste Reduzierung des Schwierigkeitsgrades war auf einen Rückgang der Netzwerkteilnehmer zurückzuführen: Aufgrund sinkender Mining-Rentabilität infolge des fallenden Bitcoin-Kurses schalteten einige Miner ihre Anlagen ab. Zudem zwangen die eisigen Temperaturen in den USA einige amerikanische Unternehmen, ihre Mining-Aktivitäten einzuschränken.

Aufgrund des starken Anstiegs der Hashrate wird erwartet, dass die Mining-Schwierigkeit bei der nächsten Neuberechnung, die voraussichtlich in der Nacht von Freitag, dem 20. Februar, stattfinden wird, um 4,6 % steigen wird.

Der Bitcoin-Hashpreisindex, ein Indikator für die Rentabilität des Minings, erreichte am Tag vor der Neuberechnung des Schwierigkeitsgrades ein neues Allzeittief und fiel auf 27,9 US-Dollar. Am 10. Februar lag er bei etwa 35 US-Dollar und damit immer noch unter dem Durchschnitt vom Januar (rund 40 US-Dollar).

Dieser vom amerikanischen Mining-Unternehmen Luxor entwickelte Index berechnet den täglichen Umsatz der Miner pro Hashrate-Einheit, üblicherweise angegeben in US-Dollar pro Petahash pro Sekunde und Tag ($/PH/s/Tag). Dieser Durchschnittswert berücksichtigt keine regional unterschiedlichen Kosten, dient aber dennoch als wichtiger Richtwert.

Sinkende Rentabilität im Mining zwingt Mining-Unternehmen dazu, ihre angesammelten Coins zu verkaufen, um Betriebskosten oder Schulden zu decken. In der vergangenen Woche haben bereits zwei große Miner, MARA und Cango, den Verkauf von Teilen ihrer Reserven angekündigt.

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