
Experten von GoMinig haben erklärt, dass das Bitcoin-Netzwerk zum ersten Mal in seiner Geschichte in die Z-Hash-Ära eingetreten ist, die Rentabilität der Mining-Unternehmen jedoch eingebrochen ist.
Laut GoMinig lag die durchschnittliche tägliche Hashrate des führenden Kryptowährungsnetzwerks Ende 2025 sieben Tage lang über 1 Zh/s. Dieser Kapazitätsanstieg war das Ergebnis einer umfassenden Modernisierung der Ausrüstung und des Ausbaus der Rechenzentren.
Kleinere Akteure verlassen nach und nach den Markt, und die Branche ähnelt zunehmend dem Energiesektor mit hohen Markteintrittsbarrieren, stellten Analysten fest.
„Trotz des Rekordwachstums der Rechenleistung sinkt jedoch der Umsatz pro Hashrate-Einheit. Die Einnahmen der Miner hängen mittlerweile fast ausschließlich vom Bitcoin-Preis und dem aktuellen Schwierigkeitsgrad des Netzwerks ab. Früher boten temporäre Gebührenspitzen und Blockbelohnungen zusätzliche Unterstützung, doch diese ‚Sicherheitsnetze‘ sind heute praktisch verschwunden“, erklärte GoMinig.
Nach der letzten Halbierung im April 2024 verschärfte sich die Situation: Die Blockbelohnung sank auf 3,125 BTC, und die Transaktionsgebühren konnten den Einnahmeverlust nicht ausgleichen und machten weniger als 1 % aller Auszahlungen aus. Experten stellten fest, dass die Miner dadurch fast vollständig von den Bitcoin-Kursschwankungen abhängig wurden.
Analysten betonten, dass die aktuelle Situation den Mining-Markt zwar reifer und professioneller mache, ihn aber auch empfindlicher gegenüber Preisschwankungen. Sollte der Kurs der führenden Kryptowährung weiter fallen, könnte dies den Druck auf die Marktteilnehmer erhöhen.
Zuvor hatten Experten des Krypto-Asset-Managers und Hedgefonds Capriole Investments berichtet, dass die durchschnittlichen Kosten für Mining-Unternehmen zur Gewinnung eines Bitcoins im Januar 74.300 US-Dollar erreichten.
