Ein bedeutender Miner aus der Satoshi-Ära ist wieder aktiv geworden.

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Einer der ersten Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerks reaktivierte seine Wallet nach langer Inaktivität. Er transferierte 2.000 Coins im Wert von rund 181 Millionen US-Dollar. Diese Transaktion war die größte eines Teilnehmers aus der Satoshi-Ära seit Ende 2024.

Julio Moreno, Forschungsleiter von CryptoQuant, hob die Bedeutung dieses Ereignisses hervor. Er stellte fest, dass frühe Miner oft genau dann aktiv werden, wenn der Markt entscheidend ist.

Technische Details der Transaktion

Suni, Gründer der Analyseplattform TimechainIndex, bestätigte die Herkunft der Gelder. Diese Coins wurden 2010 als Belohnung für das Mining von Blöcken erhalten. Damals betrug die Blockbelohnung im Netzwerk 50 Bitcoins.

Bitcoin-Miner der Satoshi-Ära.

Die Vermögenswerte blieben über 15 Jahre unberührt und waren auf 40 ältere Pay-to-Public-Key (P2PK)-Adressen verteilt. Der Eigentümer konsolidierte die Gelder schließlich und übertrug sie auf eine Coinbase-Adresse.

Analysten werten Überweisungen auf zentralisierte Handelsplattformen traditionell als Signal für bevorstehende Verkäufe. Der Markt reagierte jedoch gelassen auf dieses Ereignis.

Der Trend zur Aktivierung alter Geldbörsen

Diese Transaktion ist kein Einzelfall. Sie verdeutlicht einen aufkommenden Trend: Immer mehr ältere Angebote gelangen auf den freien Markt. Im vergangenen Jahr wurden Wallets, die zwischen 2009 und 2011 erstellt wurden, zunehmend aktiv.

Frühe Anleger dürften ihre Gewinne sichern oder ihre Vermögensverwaltung optimieren wollen. Zum Vergleich: Galaxy Digital wickelte zuvor eine der größten Transaktionen in der Geschichte der Branche ab. Im Juli 2025 unterstützte das Unternehmen einen Investor aus der Satoshi-Ära bei der Liquidation von Vermögenswerten im Wert von über 9 Milliarden US-Dollar.

Marktreaktion und langfristige Prognosen

Der Markt erwies sich als außerordentlich widerstandsfähig gegenüber dem Verkaufsdruck. Bitcoin konnte das zusätzliche Angebot erfolgreich absorbieren, ohne die Marktstruktur zu stören. Dies beweist, dass die Liquidität des Vermögenswerts ausreichend hoch ist, um den Ausstieg großer Marktteilnehmer zu verkraften.

Trotz des Drucks von frühen Anlegern bleiben die institutionellen Prognosen positiv. Letzte Woche veröffentlichte der Vermögensverwalter VanEck einen Bericht mit seinen langfristigen Aussichten.

Laut ihrem Modell könnte der Wert der ersten Kryptowährung bis 2050 2,9 Millionen Dollar erreichen. Diese These basiert auf dem Potenzial des Vermögenswerts, sich als globale Währung für internationale Zahlungen zu etablieren.

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