
Ein einzelner Miner hat Block Nr. 936100 im Bitcoin-Netzwerk geschürft und dafür eine Belohnung von 3.153 BTC (fast 213.000 US-Dollar) erhalten. Laut AtlasPool gingen davon 0,028 BTC an Transaktionsgebühren.
Ein Miner mietete 450 PH/s Rechenleistung für 90 Minuten und fand einen Block mit 3.278 Transaktionen. Laut AtlasPool lag die Wahrscheinlichkeit für dieses Ergebnis bei lediglich 0,4485 %.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass solche Fälle selten seien, da die meisten Netzwerkteilnehmer ihre Mining-Leistung lieber in großen Pools bündeln. Dieses Modell ermögliche besser planbare Auszahlungen.
Einzelminer, die außerhalb von Mining-Pools arbeiten, haben eine deutlich geringere Chance, erfolgreich einen Block zu minen. Gelingt ihnen dies jedoch, erhalten sie die volle Belohnung, einschließlich Blockbelohnung und Transaktionsgebühren, ohne diese mit anderen Pool-Mitgliedern teilen zu müssen.
Laut AtlasPool wirkt sich der Anstieg der Anzahl von Solo-Minern positiv auf die Dezentralisierung des Bitcoin-Netzwerks aus und gibt ihnen die Möglichkeit, mit den großen Minern der ersten Kryptowährung zu konkurrieren.
Zuvor hatten Experten des Krypto-Asset-Managers und Hedgefonds Capriole Investments erklärt, dass die durchschnittlichen Kosten für Mining-Unternehmen zur Gewinnung eines Bitcoins im Januar 74.300 US-Dollar erreichten.
