In Burjatien wurde eine illegale mobile Kryptowährungsfarm stillgelegt.

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In der Republik Burjatien nahm die Polizei fünf Einheimische fest, die im Verdacht stehen, illegal Kryptowährung geschürft zu haben. Ihre Schürfanlage war auf Rädern montiert, was die Schürfer nach eigenen Angaben schwerer aufspüren lässt.

Laut Polizeiangaben betrieben drei Männer eine Kryptowährungsfarm in einem Lkw. Sie luden etwa hundert Mining-Geräte auf die Ladefläche. Zwei Helfer wurden für den Betrieb abgestellt: Einer schloss die Geräte an das Stromnetz an, der andere fuhr das Fahrzeug.

Der landwirtschaftliche Lkw fuhr entlang von Stromleitungen und stellte dabei gelegentlich unbefugte Verbindungen zum Stromnetz her. Die Behörden schätzten den durch die Taten der Verdächtigen verursachten Schaden auf etwa 3 Millionen Rubel.

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen fand die Polizei Bergbauausrüstung, etwa 6,5 Millionen Rubel in bar, Notizbücher mit Notizen und weitere Beweismittel.

Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren gemäß Artikel 165 des russischen Strafgesetzbuches (Betrug oder Vertrauensbruch) ein. Das Gericht ordnete an, dass den mutmaßlichen Organisatoren bestimmte Aktivitäten untersagt werden. Die übrigen Festgenommenen erhielten schriftliche Auflagen, das Gebiet nicht zu verlassen und sich angemessen zu verhalten. Den Bergleuten drohen bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 300.000 Rubel.

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