In Dagestan wurde eine illegale Krypto-Farm mit 68 Geräten ausgehoben.

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Im Dorf Maidanskoye im Untsukulsky-Bezirk in Dagestan schloss die Polizei einen unterirdischen Bergbaubetrieb, der von einem 52-jährigen Einheimischen geführt wurde.

In einer Lagerhalle wurde eine Krypto-Mining-Farm mit 68 Geräten entdeckt, wie die russische Polizei mitteilte. Die Anlagen waren direkt an das Stromnetz angeschlossen, ohne Stromzähler zu verwenden. Laut einem lokalen Energieversorger entstand durch die Farm ein Schaden von 1,2 Millionen Rubel. Die Polizei beschlagnahmte die Geräte; ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

In den vergangenen zwei Jahren haben die Strafverfolgungsbehörden im Bezirk Untsukul mehrere große Kryptowährungsfarmen aufgedeckt. Eine Farm mit 105 Geräten wurde in Maidansky, 95 in Untsukul und 139 in Balakhani gefunden. Allein im November wurden bei Razzien in Maidansky, Balakhani, Gimri und Untsukul 160 Geräte von 30 Personen beschlagnahmt. Der geschätzte Schaden beläuft sich laut Polizei auf über 6,5 Millionen Rubel.

Laut dem Innenministerium wurden in Dagestan seit Anfang 2025 73 Fälle von Stromdiebstahl durch Bergleute registriert. Der Gesamtenergieverbrauch belief sich auf 12,6 Millionen kWh, der Schaden auf 85,7 Millionen Rubel. Dagestan entfallen laut dem digitalen Ökosystem MTS auf 47 % aller identifizierten Bergwerksbetriebe im Föderationskreis Nordkaukasus. Zum Vergleich: In der Region Stawropol liegt dieser Anteil bei 28 %, in Nordossetien bei 10 % und in Karatschai-Tscherkessien bei 2,5 %. Mit Wirkung zum 1. Januar 2025 verhängten die russischen Behörden ein vollständiges Verbot des Bergbaus in Dagestan und im gesamten Föderationskreis.

Russische Strafverfolgungsbehörden haben kürzlich eine große illegale Minenanlage im Ural ausgehoben. Der durch ihre Aktivitäten entstandene Schaden wird auf fast eine Milliarde Rubel geschätzt, und 10.000 Geräte wurden beschlagnahmt.

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