
In der Region Irkutsk hat die russische Polizei eine Mining-Anlage in einem Wald nahe der Bahnstrecke Usolje-Sibirskoje-Malta ausgehoben. Kryptowährungs-Mining ist in dem Gebiet vollständig verboten.
Die ersten, die die Polizei über den Fund informierten, waren Passanten: Sie entdeckten im Wald Holzkisten mit Mining-Ausrüstung, die mit Ästen getarnt und mit Schnee bedeckt waren. Am Fundort angekommen, fand die Polizei vier Krypto-Mining-Rigs vor, die an ein Stromkabel angeschlossen waren, das von einem Umspannwerk gespeist wurde, sowie einen WLAN-Router, weitere Router und Netzteile.
Ein Strafverfahren wurde gemäß Artikel 158 des russischen Strafgesetzbuches, „Diebstahl“, eingeleitet. Ermittler der Usolsky-Abteilung für wirtschaftliche Sicherheit und Korruptionsbekämpfung suchen nun nach denjenigen, die an der Installation der Geräte beteiligt waren.
Seit dem 7. April 2025 gilt in 29 Gemeinden der südlichen Region Irkutsk ein Bergbauverbot. Laut russischer Regierung enden die Beschränkungen am 15. März 2031. Betroffen sind der Stadtbezirk Angarsk, die Städte Irkutsk, Zima, Sajansk, Swirsk, Tulun, Usolje-Sibirskoje, Tscheremchowo sowie 21 weitere Bezirke (Alarski, Balaganski, Bayandajewski, Bochanski, Schiglowski, Salarinski, Siminski, Irkutski, Katschugski, Kuitunski, Nischneudinski, Nukutski, Olchonski, Osinski, Sljudjanski, Tulunski, Usolski, Ust-Udinski, Tscheremchowo, Schelechowo und Echirit-Bulagatski).
Zuvor hatten Polizei und Energietechniker eine weitere Kryptowährungs-Mining-Farm in einem Waldgebiet nahe des Dorfes Maksimovshchina in der Region Irkutsk durchsucht.
