
Wie MVD-Media berichtet, wurde in Inguschetien ein Strafverfahren gegen einen illegalen Krypto-Miner eingeleitet. Der Mann wurde laut RBC Crypto von der Polizei dabei erwischt, wie er ohne Stromzähler Strom verbrauchte, um Kryptowährung zu schürfen.
Ein 35-jähriger Einwohner des Dorfes Werchnie Achaluki betrieb eine illegale Minenanlage. Die Ausrüstung dafür befand sich in einem gemieteten Abstellraum auf dem Grundstück eines Bauernhofs in Malgobek.
Die Farm bestand aus 49 Geräten zum Schürfen von Kryptowährungen. Sie war an das Stromnetz angeschlossen und umging dabei die Stromzähler. Neben dem Stromdiebstahl ignorierte der Betreiber auch das Schürfverbot in Inguschetien, wie das Innenministerium betonte. Aufgrund von Stromengpässen ist das Schürfen von Kryptowährungen in der Region bis zum Frühjahr 2031 eingeschränkt.
Das Energieunternehmen schätzt den Schaden, den die Mine in Malgobek verursacht hat, auf 1,5 Millionen Rubel. Laut Bericht war sie mehrere Monate lang intensiv in Betrieb.
Die Bergbauausrüstung wurde beschlagnahmt, und die Polizei führt die Ermittlungen fort. Gegen den illegalen Bergmann wurde ein Strafverfahren gemäß Artikel 165 Absatz 1 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet (Schadensverursachung gegenüber dem Eigentümer oder sonstigen Besitzer von Eigentum durch Betrug oder Vertrauensmissbrauch in großem Umfang, sofern kein Diebstahl nachgewiesen werden kann).
Letzte Woche erklärte das russische Finanzministerium, dass nur ein Drittel der Miner legal arbeiten, während die übrigen nicht bereit seien, ihre Identität preiszugeben. Die Behörden planen, die Strafen für illegales Mining zu verschärfen und strafrechtliche Konsequenzen einzuleiten. Derzeit werden illegale Miner zwar für den illegalen Stromverbrauch, nicht aber für das eigentliche Mining von Kryptowährungen zur Rechenschaft gezogen.
