Aptos schlägt eine neue Tokenomics vor, die sich auf Performance und Deflation konzentriert

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  • Aptos plant, die Staking-Belohnungen auf 2,6 % zu senken und die Gasgebühren zu verzehnfachen.
  • Der Fonds wird vorschlagen, die Angebotsobergrenze auf 2,1 Milliarden US-Dollar pro Aktie festzulegen.
  • Das Modell sieht eine Zunahme des Token-Verbrennens und einen möglichen Übergang von $APT zur Deflation vor.

Das Aptos-Projektteam hat die Umstellung auf ein neues Tokenomics-Modell angekündigt, das die Netzwerkperformance in den Vordergrund stellt. Ziel des Updates ist es, die Tokenausgabe an die tatsächliche Blockchain-Nutzung anzupassen. Konkret ermöglicht das Modell ein Szenario, in dem die Menge der verbrannten $APT die Ausgabe neuer Token übersteigt.

Aptos merkte an, dass dies einen Übergang zu einer Finanzinfrastruktur markiert, die nach dem Prinzip der Produktivität arbeitet.

Netzwerkstatus

Das Aptos-Mainnet wurde im Oktober 2022 gestartet. Laut dem Team hat sich das Projekt in dieser Zeit von einer universellen L1-Infrastruktur zu einer Plattform für Hochleistungsanwendungen entwickelt.

Das Ökosystem umfasst rund 500 monatlich aktive Entwickler, fast 10.000 Open-Source-Repositories und über 200 Projekte in Entwicklung. Die Anwendungseinnahmen haben 30 Millionen US-Dollar überschritten – eine mehr als 15-fache Steigerung. Zu den institutionellen Teilnehmern des Netzwerks gehören laut Ankündigung BlackRock, Franklin Templeton und Apollo.

Wesentliche Veränderungen in der Tokenomics

Das Update umfasst mehrere wichtige Reformen, darunter:

  • Reduzierung der Staking-Belohnungen. Die Aptos Foundation schlägt vor, die jährliche Rendite von 5,19 % auf 2,6 % zu senken. Ein Modell mit längeren Sperrfristen und höheren Belohnungen wird ebenfalls erwogen.
  • Die Gasgebühren werden voraussichtlich steigen. Geplant ist eine Verzehnfachung der Gebühren. Selbst nach dieser Erhöhung bleiben sie auf einem minimalen Niveau – etwa 0,00014 US-Dollar pro Transaktion. Alle Gebühren werden wie bisher verbrannt.
  • Die Rolle der Handelsaktivität. Der Start der vollständig dezentralen On-Chain-Börse Decibel wird voraussichtlich die Netzwerklast erhöhen. Schätzungen zufolge könnte die Plattform beim Ausbau jährlich über 30 Millionen US-Dollar an APT (Average Traded Percentage) verbrauchen.
  • Angebotsbegrenzung. Es wird vorgeschlagen, eine maximale Angebotsbegrenzung von 2,1 Milliarden APT festzulegen. Derzeit befinden sich etwa 1,2 Milliarden Token im Umlauf;
  • Permanente Token-Sperre. Die Organisation plant, APT im Wert von 210 Millionen US-Dollar ohne Verkaufsrecht zu staken. Dies entspricht etwa 18 % des im Umlauf befindlichen Angebots;
  • Leistungsbezogene Fördergelder. Die Auszahlung an die Entwickler erfolgt an das Erreichen bestimmter Kennzahlen. Werden diese Kennzahlen nicht erreicht, verzögert sich die Auszahlung.
  • Rückkaufprogramm. Die Möglichkeit eines Rückkaufmechanismus unter Verwendung von Rücklagen oder Erträgen wird geprüft;
  • Übergang zu einem deflationären Modell. Aptos geht davon aus, dass die kumulative Wirkung dieser Änderungen zu einer Verringerung des Tokenangebots führen wird.

Das Team schätzt, dass dadurch Bedingungen geschaffen werden könnten, unter denen $APT zu einem deflationären Vermögenswert wird.

Auswirkungen auf das Ökosystem

Die Änderungen werden alle Netzwerkteilnehmer betreffen:

  • für die Tokenomics – eine Verringerung des Angebotsdrucks ab 2027;
  • für Entwickler – Übergang zu einem an Leistungsindikatoren (KPIs) gekoppelten Fördermodell;
  • Für Validatoren bedeutet dies eine Reduzierung der Belohnungen bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten.

Die Aktualisierung wird der Community zur Abstimmung vorgelegt.

Zur Erinnerung: Anfang 2026 hatte die Aptos Foundation bereits vorgeschlagen, das Angebot auf 2,1 Milliarden US-Dollar (APT) festzulegen.

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