Der Hauptgrund für das Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende ist nun klar! Dies wird in den kommenden Tagen das Hauptthema der Gespräche sein.

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Während der Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat sich die Urananreicherung zum größten Streitpunkt zwischen den Parteien entwickelt.

Bei Gesprächen in Islamabad am vergangenen Wochenende forderten die USA Berichten zufolge von Iran einen mindestens 20-jährigen Stopp der Urananreicherung. Laut Quellen aus dem Umfeld der Gesprächspartner wies Teheran diese Forderung zurück und schlug stattdessen ein kürzeres, auf wenige Jahre begrenztes Moratorium vor.

Hauptstreitpunkt der Verhandlungen war die Zukunft des iranischen Atomprogramms, insbesondere das Schicksal des angereicherten Urans. Die USA forderten die vollständige Abfuhr des gesamten hochangereicherten Urans aus dem Land, während iranische Vertreter erklärten, sie könnten einem kontrollierten Abbauprozess zustimmen.

Laut diplomatischen Quellen standen die Parteien am Sonntagmorgen kurz vor einer Einigung in der ersten Phase. Eine Erklärung des US-Vizepräsidenten J.D. Vance veränderte jedoch den Verlauf des Prozesses. Ohne auch nur anzudeuten, dass eine Einigung kurz bevorstand, beschuldigte Vance den Iran und kündigte den Rückzug der US-Delegation von den Gesprächen an. Diese Erklärung löste Berichten zufolge auf iranischer Seite große Besorgnis aus.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, eine Seeblockade gegen den Iran zu verhängen, um den Druck in den Verhandlungen zu erhöhen. Dieser Schritt wird als Teil der Strategie Washingtons gesehen, seine Verhandlungsmacht zu stärken.

Seyed Mahmoud Nabavian, ein an den Verhandlungen beteiligtes Mitglied des iranischen Parlaments, bestätigte ebenfalls, dass die Meinungsverschiedenheiten auf zwei US-Forderungen zurückzuführen seien: einen vollständigen Stopp der Urananreicherung und den Abzug der bestehenden Vorräte aus dem Land.

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Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte in einer Stellungnahme zu seinem Telefonat mit Vance, dass der Hauptpunkt der Gespräche der vollständige Stopp der zukünftigen Urananreicherung durch den Iran und die Vernichtung des bereits angereicherten Materials gewesen sei.

Andererseits sind die diplomatischen Kontakte nicht vollständig abgebrochen. Ein US-Beamter erklärte, die Verhandlungen zwischen den Parteien dauerten an und es seien Fortschritte in Richtung einer Einigung erzielt worden. Pakistan, Ägypten und die Türkei spielen eine aktive Rolle im Vermittlungsprozess.

Der türkische Außenminister Hakan Fidan, der die Türkei in dem Prozess vertritt, erklärte, die Parteien seien anfänglich mit Maximalforderungen an den Verhandlungstisch gekommen, doch mit Unterstützung der Vermittler könne eine gemeinsame Basis gefunden werden. Fidan fügte hinzu, er glaube, beide Seiten seien aufrichtig entschlossen, den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten.

Berichten zufolge wird auch eine Verlängerung der bestehenden Waffenruhe um 45 bis 60 Tage erwogen, um Zeit für Verhandlungen zu gewinnen. Experten befürchten jedoch, dass der Prozess in eine Sackgasse geraten könnte, sollte die Urananreicherung zu einer Alles-oder-Nichts-Frage werden.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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