Kryptofonds sammeln innerhalb einer Woche 1,4 Milliarden Dollar ein – so viel wie seit Januar nicht mehr.

Vom 13. bis 17. April flossen 1,4 Milliarden US-Dollar in auf Kryptowährungen basierende Anlageprodukte – das beste Ergebnis seit Januar und die dritte Wachstumswoche in Folge, wie aus einem Bericht von CoinShares hervorgeht.

Dynamik der wöchentlichen Zuflüsse in Kryptofonds. Quelle: CoinShares.

Das gesamte verwaltete Vermögen erreichte 155 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin war der treibende Faktor und erreichte 78.000 US-Dollar. Die Anlegerstimmung verbesserte sich aufgrund von Nachrichten über internationale Verhandlungen. Die US-Inflation lag im März bei 3,3 %, doch der Markt ignorierte diese Zahl und konzentrierte sich stattdessen auf den zugrunde liegenden Inflationsindex von 2,6 %.

Der größte Zufluss – 1,116 Milliarden US-Dollar – erfolgte traditionell bei der führenden Kryptowährung. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Investitionen in Bitcoin auf 3,1 Milliarden US-Dollar. Der Durchbruch der Marke von 76.000 US-Dollar war nach zwei Monaten der Ruhe ein wichtiges technisches Signal. Lediglich 1,4 Millionen US-Dollar flossen in Instrumente, die den Bitcoin-Kurs senken sollten.

Wöchentliche Verteilung des nach Anlageklassen eingeworbenen Kapitals. Quelle: CoinShares.

Ethereum verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung: Ein Zufluss von 328 Millionen US-Dollar war das beste Ergebnis seit Jahresbeginn. Andere Altcoins mussten hingegen Abflüsse hinnehmen: Solana Tools verlor 2,3 Millionen US-Dollar und XRP 56 Millionen US-Dollar.

Regional betrachtet dominierten die Vereinigten Staaten mit einem Zufluss von 1,5 Milliarden US-Dollar. Deutschland verzeichnete einen Zufluss von 28 Millionen US-Dollar. Die Schweiz bildete die Ausnahme: Investoren zogen 138 Millionen US-Dollar ab – der größte Abfluss seit November letzten Jahres.

Wöchentliche Verteilung des eingeworbenen Kapitals nach Regionen. Quelle: CoinShares.

Zur Erinnerung: Vom 6. bis 10. April flossen 1,1 Milliarden US-Dollar in auf Kryptowährungen basierende Anlageprodukte – der größte wöchentliche Zufluss seit Januar.

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