Peking weist Meta an, den 2-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Manus zu kündigen.

China hat Meta angewiesen, die 2 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Manus zu beenden, und beruft sich dabei auf die Bestimmungen für ausländische Investitionen, wie Bloomberg berichtet.

Im Dezember 2025 wurde bekannt, dass Meta eine Vereinbarung zur Übernahme des Startups Manus getroffen hat. Das Unternehmen entwickelt universell einsetzbare autonome KI-Agenten. Diese führen selbstständig komplexe Aufgaben aus: Marktforschung, Programmierung und Datenanalyse. Die Technologie ist darauf ausgelegt, die Fähigkeiten von Sprachmodellen in spezifische Arbeitsabläufe zu übersetzen.

Das Abkommen hat sowohl in Peking als auch in Washington Unmut hervorgerufen. Die USA versuchen, die Finanzierung chinesischer Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz einzuschränken.

China machte keine Angaben zur Stornierung des Geschäfts, was wahrscheinlich auf Bedenken hinsichtlich des Abflusses wertvoller Technologie an einen geopolitischen Rivalen zurückzuführen ist.

Die Gründer von Manus nahmen ihre Geschäftstätigkeit in der Volksrepublik China auf, verlegten aber im Jahr 2025 ihren Hauptsitz und die wichtigsten Mitarbeiter nach Singapur.

„Der Fall Manus war ein Wendepunkt. Peking hat deutlich gemacht, dass der Sitz der juristischen Person nicht das Wichtigste ist“, sagte Ke Yan, technischer Analyst bei DZT Research mit Sitz in Singapur.

Weitere Partnerschaften

Meta kündigte unterdessen zwei neue Verträge an, die eine zuverlässige Stromversorgung für die KI-Infrastruktur und die Rechenzentren des Unternehmens gewährleisten sollen.

Das Unternehmen hat sich mit Overview Energy zusammengetan, um bis zu 1 GW an Weltraum-Solarstrom zur Erde zu liefern. Es plant, die Effizienz bestehender Kraftwerke durch die kontinuierliche Energieproduktion zu steigern.

„Überblick: Energiesatelliten befinden sich in einer geostationären Umlaufbahn, wo das Sonnenlicht konstant ist. Sie sammeln Energie im Weltraum und übertragen diese in Form von schwachem Nahinfrarotlicht an bodengebundene Kraftwerke“, heißt es in dem Bericht.

Meta arbeitet außerdem mit Noon Energy zusammen, um ultra-langfristige Energiespeichersysteme einzusetzen, die Rechenzentren rund um die Uhr mit „sauberer und zuverlässiger Energie“ versorgen werden.

„Noon Energy nutzt modulare, reversible Festoxidbrennstoffzellen und Kohlenstoffspeicher, die eine Energiespeicherung von über 100 Stunden ermöglichen“, betonte das Unternehmen.

Zur Erinnerung: Im November begann Meta mit dem Stromhandel, um den Bau neuer Kraftwerke in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen.

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