Razzien gegen illegalen P2P-Kryptohandel in Großbritannien durchgeführt

Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hat acht Standorte in London wegen des Verdachts auf illegalen P2P-Handel mit digitalen Vermögenswerten durchsucht.
Auch das Finanzamt und die Polizei beteiligten sich an der Operation. Die Beamten erteilten den Betreibern die Anweisung, ihre Aktivitäten unverzüglich einzustellen, und sicherten Beweismittel für strafrechtliche Ermittlungen.
Der Leiter der Vollzugsabteilung der Aufsichtsbehörde, Steve Smart, erklärte, dass derzeit keine P2P-Händler oder -Plattformen bei der FCA registriert seien. Für die Durchführung solcher Aktivitäten im Land ist eine Registrierung gemäß den Anti-Geldwäsche-Vorschriften erforderlich.
Die Behörde werde weiterhin gemeinsam mit ihren Partnern solche Dienste abschalten, sagte er. Die Polizei unterstützte diese Vorgehensweise. Kriminalbeamter Ross Flay merkte an, dass P2P-Händler Kriminellen bei der Geldwäsche helfen können.
Kryptowährungsregulierung in Großbritannien
Laut Thomas Catty, einem Anwalt bei Gherson Solicitors LLP, hat die FCA beschlossen, nicht auf die Ausarbeitung einer umfassenden Regulierung im Land zu warten und erweitert bereits ihre Befugnisse.
Die jüngste Krypto-Konsultation der FCA wird die Regulierung in Großbritannien bis 2027 prägen. Erfahren Sie, was dies für Unternehmen bedeutet und wie Sie sich vorbereiten können.
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Es wird erwartet, dass die britischen Behörden im Oktober 2027 spezifische Regeln für die Branche verabschieden werden. Gleichzeitig sei für einige Aktivitäten bereits eine Registrierung bei der FCA erforderlich, fügte Catty hinzu.
Seit Januar dieses Jahres erfasst der britische Steuerdienst (UK Tax Service) Informationen über Besitzer von Kryptowährungen zu Steuerzwecken.
Zur Erinnerung: Im März hatte die Regierung des Landes dringende Änderungen der Gesetzgebung beschlossen, um politische Spenden in digitalen Vermögenswerten einzuschränken.
