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Bis zu 40 südkoreanische Krypto-Börsen stehen vor der „Schließung“ – Bericht

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Durch das Delisting kleinerer Altcoins und die Schließung von Börsen könnten Anleger mehr als 2,6 Milliarden Dollar verlieren

Fast zwei Drittel der Kryptowährungsbörsen in Südkorea könnten wegen Nichteinhaltung der neuen regulatorischen Anforderungen geschlossen werden, berichtet die Financial Times.

Die düsteren Aussichten für den koreanischen Kryptomarkt ergeben sich aus der Tatsache, dass eine Frist, bis zu der die Börsen die neuen Anforderungen erfüllen müssen, nur noch wenige Tage entfernt ist, mehrere Plattformen die vorgegebenen Richtlinien aber noch nicht umgesetzt haben.

Die Finanzdienstleistungskommission (FSC) verlangt, dass die Börsen für digitale Vermögenswerte innerhalb der gesetzten Frist nachweisen müssen, dass ihre Kundengeschäfte mit echten Personen abgewickelt werden, die über Konten mit echtem Namen bei einer Bank verfügen. Nach Angaben der Finanzaufsichtsbehörde sollen die Vorschriften dem Schutz der Kunden dienen und Aktivitäten wie Geldwäsche und Steuerhinterziehung verhindern.

Mit dem Näherrücken des 24. September erwartet die koreanische Aufsichtsbehörde, dass alle Kryptowährungsbörsen in Zusammenarbeit mit den Anbieterbanken die neuen Anforderungen erfüllen.

Dem Bericht zufolge müssen jedoch die meisten kleineren Plattformen des Landes die erforderlichen Änderungen noch vornehmen. Wie die Publikation feststellt, besteht für fast 40 von 60 Krypto-Plattformen die Gefahr, dass sie wegen Nichteinhaltung der Vorschriften geschlossen werden müssen.

Quellen haben der Financial Times berichtet, dass bis zu 42 kleinere Altcoins, lokal als „Kimchi Coins“ bekannt, von der bevorstehenden Schließung betroffen sein werden. Da die kleineren Plattformen 90 % des Handelsvolumens der Kimchi-Münzen ausmachen, schätzt die Publikation, dass die Verluste 2,6 Milliarden Dollar übersteigen könnten.

Laut Lee Chul-Yi von Foblgate, einer der kleineren Börsen, werden die meisten Händler nach der Schließung „plötzlich arm“ sein, da sie aufgrund des Ansturms auf die Auszahlung Schwierigkeiten haben. Chul-Yi zufolge wird es nach Ablauf der Frist zu einer Art „Bank-Run“ kommen, da die Menschen sich darum drängen, ihre Bestände zu liquidieren.

Die Nachricht scheint den Kryptomarkt am Montagmorgen zu einigen Verkäufen aufgeschreckt zu haben. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist der Preis von Bitcoin (BTC) unter 45.000 $ und der von Ethereum unter 3.250 $ gefallen, nachdem er um 3 % bzw. 5 % korrigiert wurde.

Eine Quelle: coin-hero.de

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