Die Analysten von Barclays haben ihre Prognose für die Zinssätze der US-Notenbank aktualisiert und ihre Erwartungen für das Jahr 2026 vorgestellt!

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Letzte Woche hielt die US-Notenbank Federal Reserve ihre letzte Sitzung unter dem Vorsitz von Jerome Powell ab und beließ die Zinssätze erwartungsgemäß unverändert. Experten gehen jedoch davon aus, dass sich die Inflationsbotschaft der Fed trotz der unveränderten Zinssätze gewandelt hat.

Die Entscheidung, die Zinssätze unverändert zu lassen, war allgemein erwartet worden. Unerwartet war hingegen die geänderte Inflationsdefinition der US-Notenbank. Während die Inflation zuvor als „leicht erhöht“ bezeichnet wurde, spricht die Fed nun von hoher Inflation. Powell merkte an, dass die Inflation weiterhin hoch sei und insbesondere steigende Energiepreise kurzfristig für Aufwärtsdruck sorgen würden.

In diesem Zusammenhang deutet dies auch darauf hin, dass die von den Märkten für später in diesem Jahr erwarteten Zinssenkungen möglicherweise später erfolgen als bisher angenommen.

Die Prognosen der US-Notenbank ändern sich!

Andererseits wirkte sich diese Änderung der Inflationsdefinition der Federal Reserve auch auf die Prognosen aus. Infolgedessen revidierte Barclays ihre Zinssatzprognose der Fed.

Infolgedessen gab Barclays seine Erwartung auf, dass die Federal Reserve die Zinssätze im September senken würde, und erklärte, dass sie davon ausgeht, dass die Zinssätze bis 2026 stabil bleiben werden.

Letzte Woche erklärte auch Morgan Stanley, dass man davon ausgehe, dass die US-Notenbank die Zinssätze bis 2026 stabil halten werde.

Während sich die Erwartungen an das Vorgehen der Fed nach den jüngsten Zinsentscheidungen und -ankündigungen weiterhin ändern, hat Neel Kashkari, Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis, die Möglichkeit einer Zinserhöhung angedeutet.

Neel Kashkari sagte, dass Krieg in einigen Fällen höhere Zinssätze erforderlich machen könnte, und merkte an, dass der monatelange Krieg zwischen den USA und dem Iran den Inflationsdruck erhöht habe, was bedeute, dass die Federal Reserve in bestimmten Situationen die Zinssätze anheben müsse.

Kashkari erklärte, je länger der Krieg andauere, desto größer werde der Inflationsdruck sein. Er fügte hinzu, selbst wenn der Krieg sofort beendet werde, könne es Monate dauern, bis die Lieferketten wiederhergestellt und die Inflation zurückgehe.

Kashkari betonte, dass die Hauptsorge der Fed derzeit dem höchst unsicheren Verlauf der Inflation gelte, und sagte, die politischen Entscheidungsträger müssten bei künftigen Zinsentscheidungen flexibel bleiben.

Zum Schluss äußerte Kashkari seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Kevin Warsh, einem potenziellen zukünftigen Vorsitzenden der US-Notenbank, und versicherte, dass er einige von Warshs Bedenken ernst nehmen würde.

Dies ist keine Anlageberatung.

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