Ein Analyst mit 30 Jahren Erfahrung erklärt: „Laut der Elliott-Wellen-Theorie ist der Abschwung am Bitcoin-Markt vorbei.“

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Jordi Visser, ein erfahrener Makroinvestor mit über 30 Jahren Erfahrung, analysierte die neuesten Markttrends. Laut Visser läuten künstliche Intelligenz und Rohstoffknappheit zwar eine neue wirtschaftliche Ära ein, doch Bitcoin behauptet sich erneut und setzt dabei auf das Argument der „Knappheit“.

Visser argumentiert, dass sich die Anlegerpsychologie und die Zentralbankpolitik im digitalen Zeitalter verändern. Er behauptet, die Fed habe ihr Programm zur quantitativen Lockerung (QE) verfeinert und sagte: „Ich glaube nicht, dass wir in meinem restlichen Leben mehrjährige Rezessionen oder lang anhaltende Bärenmärkte erleben werden. Sobald ein Riss im System auftritt, wird durch Gelddrucken und Zinssenkungen interveniert.“

Er fügte außerdem hinzu, dass in einer Welt, in der alles miteinander verbunden ist, Anleger unter einer Art „Amnesie“ leiden, negative Ereignisse schnell vergessen und sich auf neue Szenarien konzentrieren.

Laut dem Analysten besteht trotz des durch künstliche Intelligenz (KI) erzeugten deflationären Drucks kurzfristig ein ernstes Inflationsrisiko. Visser argumentierte, dass die KI-Welt ihre physikalischen Grenzen erreicht habe und unter einem massiven Mangel an Prozessoren (CPUs), Arbeitsspeicher (DRAM) und Energie leide.

Wird der explosive Aufstieg von Bitcoin anhalten? Expertenmeinungen

Visser verweist auf Elon Musks Ankündigung von Terra Fab und prognostiziert, dass dieser Engpass in den Bereichen Ausrüstung und Rohstoffe die Inflation deutlich über dem 2%-Ziel der Fed halten und 4% und mehr erreichen wird.

Visser, der die jüngste Entwicklung von Bitcoin aus technischer und makroökonomischer Sicht analysierte, erklärte, dass Bitcoin gemäß der Elliott-Wellen-Theorie seine Korrekturphase abgeschlossen habe und von der Marke von 60.000 US-Dollar in einen neuen Aufwärtstrend eingetreten sei.

Er argumentierte, dass Bitcoin heute nicht nur als Wachstumsanlage, sondern auch als Symbol für „digitale Knappheit“ in einer Welt mit Prozessor- und Energieknappheit geschätzt werde. Er behauptete, dass traditionelle Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS) durch KI bedroht seien, während Technologieunternehmen wie Oracle und Bitcoin-Miner davon profitieren würden.

Visser sagte, dass bis Ende des Jahres der Platz von Bitcoin in Anlageportfolios unbestritten sein werde, und richtete folgende Botschaft an Vermögensverwalter und Anlageberater: „Bis Ende des Jahres werden wir einen Punkt erreichen, an dem Sie erklären müssen, warum 3 bis 5 % Ihres Portfolios nicht aus Bitcoin bestehen.“

Dies ist keine Anlageberatung.

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