JPMorgan kündigte eine Kapitalumschichtung von Gold zu Bitcoin an.

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Analysten von JPMorgan haben nach der Eskalation des Konflikts im Nahen Osten eine Verschiebung der Anlegerprioritäten festgestellt. Laut ihren Daten bevorzugen Marktteilnehmer zunehmend Bitcoin gegenüber Gold, um ihr Kapital vor Inflation und Marktrisiken zu schützen, wie The Block berichtet.

Bitcoin-ETFs verzeichneten den dritten Monat in Folge Zuflüsse. Vom 30. April bis zum 6. Mai investierten Anleger 1,69 Milliarden US-Dollar in den Markt. Gold-ETFs haben sich von den Abflüssen im März noch nicht erholt.

Quelle: SoSoValue.

Die Bank stellte fest, dass die Nachfrage nach Kryptowährungen nicht nur im Einzelhandel wächst: Auch institutionelle Anleger bauen ihre Positionen über CME- Futures und Offshore-Plattformen aus.

Die Strategie bleibt eine zusätzliche Kapitalquelle – das Unternehmen baut seine digitalen Goldreserven schneller aus als im Vorjahr. Analysten prognostizieren, dass die Käufe bei Fortsetzung des aktuellen Tempos bis Ende des Jahres 30 Milliarden US-Dollar erreichen könnten.

Bitcoin notiert bei rund 79.503 US-Dollar, ein Minus von 2 % innerhalb von 24 Stunden.

Stundenchart des BTC/USD-Paares auf Binance. Quelle: TradingView.

Der Goldpreis liegt bei 4727 US-Dollar (+0,59 % in 24 Stunden).

Quelle: Goldpreis.

Institutionen entscheiden sich für Bitcoin

Einer Umfrage von CoinShares zufolge investieren institutionelle Anleger verstärkt in digitale Vermögenswerte. Kryptowährungen bleiben dabei die attraktivste Anlageklasse für Fonds; rund 32 % der Befragten investieren bereits darin.

Quelle: CoinShares.

Ethereum belegt mit 25 % den zweiten Platz. Analysten stellten zudem ein wachsendes Interesse an Solana fest.

An der Studie nahmen 26 Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von insgesamt 1,3 Billionen US-Dollar teil. Der Anteil von Kryptowährungen in ihren Portfolios liegt bei etwa 1 % – Experten bezeichnen dies unter den aktuellen Marktbedingungen als „typische Einstiegsgröße“.

James Butterfill, Forschungsleiter bei CoinShares, führt das hohe Interesse an Bitcoin darauf zurück, dass Anleger darin das größte Wachstumspotenzial sehen. Die positive Stimmung hängt mit der Entwicklung von Spot-ETFs und der Lockerung regulatorischer Bestimmungen zusammen.

Institutionen wenden sich zunehmend von den „alten“ Altcoins ab und lenken ihr Kapital in dezentrale Finanzprotokolle und neue Blockchain-Sektoren um.

Die Befragten nannten interne Unternehmensbeschränkungen und regulatorische Unsicherheit als Haupthindernisse für die breite Akzeptanz von Kryptowährungen.

Zur Erinnerung: Im April prognostizierten die Experten von JPMorgan einen starken Rückgang der Kapitalzuflüsse in Krypto-Assets im ersten Quartal 2026.

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