Laut einem Bericht von E*TRADE übertrifft die Rendite von Bitcoin über zehn Jahre die von Aktien und Gold.

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Laut einem Bericht von Morgan Stanley E*TRADE hat Bitcoin in den letzten zehn Jahren die meisten traditionellen Anlageklassen übertroffen. Der Bericht ergab, dass Bitcoin über zehn Jahre eine durchschnittliche jährliche Rendite von 85,5 % erzielte und damit den Nasdaq-100-Index (19,4 %), den S&P-500-Index (13,3 %) und Gold (13,2 %) deutlich übertraf.

Quelle: Bericht von Morgan Stanley E*TRADE

Die von CoinDCX-Mitbegründer Sumit Gupta zusammengestellten Daten zeigen, wie sich das frühe Wachstum von Bitcoin von traditionellen Märkten unterscheidet. Gupta merkte an, dass die nächsten zehn Jahre möglicherweise nicht dem vergangenen Jahrzehnt entsprechen werden, fügte aber hinzu, dass diese Entwicklung den Übergang von Bitcoin in eine reifere Phase widerspiegelt.

Die annualisierte Rendite von 85,5 % bei Bitcoin unterstreicht ein Jahrzehnt risikoreichen Wachstums.

Der Bericht von E*TRADE stellte die langfristige Wertentwicklung von Bitcoin als außergewöhnlich dar, warnte aber gleichzeitig davor, dass sich vergangene Renditen wahrscheinlich nicht in gleichem Maße wiederholen würden. Folglich räumte das Unternehmen ein, dass Kryptowährungen aufgrund der hohen Volatilität und der Schwierigkeit von Prognosen nicht für alle Anleger geeignet sind.

In einem Bericht stellte Morgan Stanley fest, dass die jährliche Volatilität der Kryptowährung bei etwa 55 % liegt. Dieser Wert ist etwa viermal höher als beim S&P 500-Index, was darauf hindeutet, dass der Aufstieg von Bitcoin mit deutlich dramatischeren Preisschwankungen einherging.

Der Vergleich bietet Anlegern einen hilfreichen Kontext. Während US-Aktien und Gold im gleichen Zehnjahreszeitraum ein kontinuierliches Wachstum verzeichneten, wuchs Bitcoin von einer kleineren Ausgangsbasis aus. Seine Wertentwicklung wurde durch die frühe Akzeptanz, das begrenzte Angebot, die Nachfrage von Privatanlegern und das wachsende institutionelle Interesse begünstigt.

Der Zugang für die breite Masse erweitert sich durch Finanzplattformen.

Gupta merkte an, dass künftiges Wachstum stärker von großen Finanzinstituten als von der anfänglichen Nachfrage von Privatanlegern abhängen dürfte. Er nannte Pensionsfonds, Vermögensverwaltungsplattformen, Staatsreserven und institutionelle Anlagen als mögliche Treiber einer breiteren Marktteilnahme.

Dieser Wandel ist bereits bei Morgan Stanleys Kryptoaktivitäten erkennbar. Im April brachte Morgan Stanley Investment Management den Morgan Stanley Bitcoin Trust auf den Markt. Das Unternehmen bezeichnete ihn als erstes börsengehandeltes Kryptowährungsprodukt eines Vermögensverwalters, der mit einer US-Bank verbunden ist.

Morgan Stanley ist durch E*TRADE dem direkten Zugang zu Kryptowährungen einen Schritt näher gekommen. Ursprünglich plante das Unternehmen, den Handel mit Kryptowährungen über eine Partnerschaft mit Zerohash anzubieten und Kunden so Zugang zu Bitcoin, Ether und Solana zu ermöglichen.

Diese Ereignisse verdeutlichen, wie digitale Vermögenswerte in die gängigen Anlagekanäle Einzug halten. Der Bericht betont jedoch, dass hohe historische Renditen das Risiko starker Kursverluste nicht ausschließen.

Bitcoin verharrt bei der 80.000-Dollar-Widerstandsmarke, Momentum signalisiert kurzfristiges Gleichgewicht

Der Bitcoin-Token (BTC ) zeigte unterdessen ebenfalls eine stärkere kurzfristige Kursentwicklung und legte in fünf der letzten sechs Wochen zu. Die Rallye begann, nachdem der Kurs die Unterstützungszone zwischen 65.000 und 59.000 US-Dollar erreicht hatte. Dieser Anstieg löste eine Erhöhung um 27 % in Richtung der Zone zwischen 80.000 und 85.000 US-Dollar aus, die nun als Unterstützung und anschließend als Widerstand fungiert.

Diese Zone deckt sich auch mit dem 38,20%-Fibonacci-Niveau. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notierte Bitcoin bei 80,043 US -Dollar, ein Minus von 3,26 % gegenüber dem Wochenhoch und 1 % im Tagesverlauf. Das Handelsvolumen betrug 37,16 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 1,61 %, was auf einen nahenden Widerstand gegen Kursgewinne hindeutet.

Quelle: TradingView

Die Momentumindikatoren deuteten hingegen auf ein kurzfristiges Gleichgewicht hin. Der RSI lag bei 49,03 und signalisierte damit weder überkaufte noch überverkaufte Bedingungen. Die Indikatoren zeigten ein nahezu ausgeglichenes Verhältnis von Käufern und Verkäufern, wobei die Erholung vom überverkauften Niveau auf ein verstärktes Kaufmomentum hindeutete.

Ein Anstieg über das neutrale RSI-Niveau von 50 wäre erforderlich, um eine stärkere Aufwärtsdynamik zu bestätigen. Die nächste wichtige Widerstandszone liegt bei etwa 94.000 bis 98.000 US-Dollar, falls der aktuelle Widerstand durchbrochen wird.

Siehe auch: Bitcoin-Preisprognose: Tom Lee sagt, ein Monatsabschluss werde den Bärenmarkt endgültig beenden

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