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Monatsbericht: China verstärkt Bemühungen zur Eindämmung von Krypto-Mining

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Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Top-Geschichten des Kryptosektors in diesem Monat

Peking verschärft den Krieg gegen Krypto-Mining

China hat seine Bemühungen im Kampf gegen Krypto-Mining im Land erneuert, wobei Bitcoin-Miner die größten Opfer sind. Reuters berichtet, dass Huobi, HashCow, und BTC.TOP vor Ort als Reaktion auf die Regierungs-Pläne Maßnahmen ergriffen haben. Ein Kabinettsbeschluss unter der Leitung von Vizepremier Liu He kündigte am vergangenen Freitag das harte Vorgehen an.

Das Komitee des Staatsrats gab weiterhin bekannt, dass der Kampf gegen das Krypto-Mining die von dieser Aktivität ausgehenden finanziellen Risiken vereiteln soll. Huobi erklärte am Montag, man beabsichtige, alle Geschäfte in dem asiatischen Land einzustellen und seinen Fokus auf andere Märkte zu verlagern. HashCow berichtete seinerseits, dass es Investitionen in Bitcoin-Mining-Ausrüstung im Land einstellen werde.

Die Mining-Plattform BTC.TOP hat aufgrund der verstärkten regulatorischen Maßnahmen der Regierung ebenfalls alle Aktivitäten im Land eingestellt. BTC.TOP-Gründer Jiang Zhuoer glaubt, China könnte seine Krypto-Mining-Fähigkeit an externe Märkte verlieren.

HSBC betrachtet den Bitcoin nicht als Vermögenswert

HSBC-CEO Noel Quinn hat den Standpunkt der Bank zur Beteiligung an Kryptowährungen öffentlich deutlich gemacht. Quinn behauptete, die Bank betrachte die Kryptowährung derzeit nicht als interessanten Vermögenswert. Im Gespräch mit Reuters enthüllte der Bankmanager am Montag, dass die Bank nicht die Absicht hat, Kunden Krypto-Dienstleistungen anzubieten.

Als Erklärung für die Abneigung dem Bitcoin gegenüber führte Quinn die inhärente Volatilität des Vermögenswertes sowie das Fehlen von Klarheit an. Der CEO betonte, die Bank werde den digitalen Vermögenswert nicht fördern, obwohl ihre Kunden zur Bitcoin-Nutzung bereit sein könnten. In der Tat hat sie ihren Kunden den Handel mit Kryptowährungen schwer gemacht. HSBC hat ihren Kunden zuvor den Zugriff auf MicroStrategy-Aktien untersagt, weil das Unternehmen mit Bitcoins handeln.

Die Bank beteuerte kategorisch, dass sie gegen eine Verbindung mit Parteien ist, die mit Kryptowährungen handeln. HSBC bleibt eine der Institutionen, die Kryptowährungen noch nicht angenommen haben, wenngleich andere große Banken dem digitalen Vermögenswert ihre Türen öffnen.

Macro Hive kündigt Unterstützung für Krypto-Zahlungen an

Das in London ansässige Finanzunternehmen Macro Hive hat sich mit der CoinPayments, einer Firma für Kryptowährungslösungen zusammengeschlossen, um Kryptowährungen als Zahlungsoption zu integrieren. Das Finanzforschungsunternehmen bestätigte dies am Mittwoch in einer Pressemitteilung und sagte, dass Nutzer Zahlungen in Bitcoin, Litecoin und Ethereum abwickeln können.

Macro Hive-Chef Bilal Hafeez erklärte, dass die Aufnahme von Krypto-Zahlungen auf eine erhöhte Nachfrage aus der Community zurückzuführen sei. Er legte zudem dar, dass es dem Unternehmen wichtig war, als Vorreiter der Branche mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten. Über Kryptos als Mittel zur sicheren und effizienteren Durchführung von Transaktionen sprach Hafeez positiv.

CoinPayments-Geschäftsführer Jason Butcher merkte an, dass immer mehr Kunden versuchen, Krypto-Zahlungen zu akzeptieren. Er sagte, das Unternehmen beabsichtige, dieses Ziel beizubehalten, um Unternehmen bei der Einführung von Kryptowährungen den Weg zu ebnen.

Blockchain könnte sich eventuell auf Fidelity Investments auswirken

Die Blockchain könnte für Fidelity Institutional zu einer Bedrohung werden, so die Meinung von Mike Durbin, dem Leiter für Investitionen und Technologielösungen des Unternehmens. Im Gespräch mit Frank Chaparro von The Block betonte Durbin im Rahmen der Veranstaltung Consensus 2021, das Unternehmen sei in der Lage, von Blockchain zu profitieren.

Er fügte jedoch hinzu, dass dieselbe Technologie dem Unternehmen auch einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Durbin stellte fest, dass es in der Krypto-Industrie viel Potenzial gibt und ergänzte, die aktuellen Entwicklungen seien nur die Spitze des Eisbergs. Er führte die Entscheidung des Unternehmens für den Einstieg in die Krypto-Branche auf die Verbrauchernachfrage zurück.

Er beschrieb die Kunden der Firma als „Vermögensschöpfer der ersten Generation“. Ihr Ziel sind mühelose Investitionen in digitale Vermögenswerte. Der Geschäftsführer räumte ein, dass der jüngste Markteinbruch das Vertrauen erschüttert und bei einigen Verbrauchern Zweifel geweckt habe. Nichtsdestotrotz erklärte er den Tumult auf dem Markt als lediglich kleinen Rückschlag während der Krypto-Investitionsreise.

PayPal ermöglicht Krypto-Transaktionen mit Drittanbieter-Wallets

Der globale Zahlungsdienstleister wird Nutzern die Möglichkeit bieten, Abhebungen auf Krypto-Wallets von Drittanbietern vorzunehmen. Die erstmals am Mittwoch veöffentlichte Ankündigung kommt sieben Monate, nachdem PayPal Kryptowährungen in seine Plattform aufnahm.

PayPals Vizepräsident für globale Geschäftsentwicklung, Fernandez da Ponte, gab nicht an, wann die Funktion kommen wird. Er legte aber nahe, dass dies eher früher als später geschehen werde. PayPal hat neue Funktionen häufig schrittweise in verschiedenen Regionen eingeführt. Bei der neuen Funktionalität wird das Unternehmen wahrscheinlich einen ähnlichen Weg verfolgen.

Da Ponte machte keine genaueren Angaben dazu, ob das Unternehmen ein Stablecoin-Angebot starten will. Er sagte nur, es sei nicht die Zeit, darüber nachzudenken. Er wies die Auseinandersetzung zwischen CBDCs und Stablecoins zurück und sagte, PayPal sei zuversichtlich, dass beide gemeinsam gedeihen können.

Indonesien will seine digitale Währung entwickeln

Die Zentralbank von Indonesien hat angekündigt, dass sie eine digitale Währung entwickeln will. Das Land möchte sich damit mehreren asiatischen Ländern wie China und Südkorea anschließen, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung ähnlicher virtueller Währungen befinden. Bank Indonesia-Gouverneur Perry Warjiyo erklärte, dass die Entscheidung durch das Wachstum von Transaktionen mit digitalen Währungen inspiriert wurde.

Berichten zufolge versucht die Bank, die CBDC konform zu ihren Finanzrichtlinien zu gestalten und mit den gesetzten Zielen in Einklang zu bringen. Der Gouverneur erklärte, die Bank wolle herausfinden, ob die aktuelle Finanzinfrastruktur für die Einführung der Währung ausreicht. Die Bank hat noch nicht entschieden, welche Technologie sie für die von der Zentralbank gestützte Währung einsetzen wird.

Warjiyo fügte hinzu, dass für die digitale Rupie dieselben Vorschriften gelten würden wie für Fiat-Währungen. Obwohl das Land die Verwendung von Kryptowährungen verboten hat, ist Bürgern der Handel mit digitalen Vermögenswerten weiterhin erlaubt. Die Bank hofft, dass die CBDC-Einführung dazu beitragen wird, die von anderen digitalen Vermögenswerten ausgehenden Risiken zu verringern.

Eine Quelle: coin-hero.de

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