Blockchain

Mega-Coup: Coinbase kooperiert mit Berliner Solarisbank

Nach Erhalt der BaFin-Lizenz geht Coinbase eine Partnerschaft mit der Berliner Solarisbank ein, um KYC-Standards einzuhalten.

Die Berliner Solarisbank hat einen dicken Fisch aus dem Krypto-Ozean an Land gezogen. In einer Pressemitteilung verkündete die Banking-as-a-Service-Plattform eine Kooperation mit Coinbase Germany. Der deutsche Ableger der größten US-amerikanischen Krypto-Börse darf seit Ende Juni offiziell Kryptowährungen in der Bundesrepublik zum Handeln und Verwahren anbieten – alles unter den wachsamen Augen der BaFin.


Um die Standards in Sachen Kundenidentifikation der Behörde zu erfüllen, wählte Coinbase nun die KYC-Plattform der Solarisbank aus. Bisher werden für Identitätsverifikationen oftmals Video-Anrufe herangezogen. Diese erfordern jedoch zusätzliches Personal und sind nur mühselig skalierbar. Mit der vom Hauptstadt-Start-up entwickelten Identifikationslösung, wird diese persönliche Interaktion mit einem Agenten obsolet. Dabei ist das Verfahren laut eigenen Angaben vollkommen digital und rund um die Uhr verfügbar. Das Konzept hat auch Coinbase überzeugt. Zu der Partnerschaft meint Country Manager Sascha Rangoonwala:


Die Expertise im Bereich Compliance und die hocheffiziente KYC-Plattform haben uns überzeugt, die Solarisbank als Partner auszuwählen. Über eine einzige API konnten wir verschiedene Dienste in kürzester Zeit integrieren und können unseren Kunden in Deutschland nun ein flexibles Onboarding-Erlebnis bieten.

Sascha Rangoonwala, Coinbase Country Manager Deutschland

Coinbase-Deal ist ein Riesen-Coup

Für das Berliner Tech-Unternehmen mit Banklizenz ist die Partnerschaft ein echter Coup. Dementsprechend ist die Freude groß:

Coinbase ist eine treibende Kraft in der Kryptoindustrie und ein Vorbild für kundenzentrierte Produktentwicklung. Wir sind unglaublich stolz darauf, als bevorzugter Partner für die Kundenidentifikation ausgewählt worden zu sein. Durch die Integration unserer vollständig digitalen KYC-Plattform ermöglichen wir ein papierloses, schnelles und automatisiertes Onboarding und erfüllen damit die hohen Ansprüche von Coinbase an ein reibungsloses Kundenerlebnis.

Delia König, Managing Director Identity der Solarisbank

Dass der Solarisbank bald weitere Partnerschaften winken könnten, ergibt sich aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die hatte Mitte August vom Bundesfinanzministerium wissen wollen, ob Coinbase bei der Lizenzvergabe bevorzugt worden sei. Das BMF verteidigte sich gegen die Vorwürfe und gab dabei zu, dass die BaFin kurz davor sei, weitere Krypto-Lizenz zu erteilen. Um welche Unternehmen es sich dabei konkret handelt, ist dabei nicht bekannt. Klar ist jedoch, dass die Aspiranten, ebenso wie Coinbase, den KYC-Vorgaben der Behörde werden beugen müssen. Insofern dürfte man dabei sicher auch die Solarisbank als möglichen Partner in Betracht ziehen.



Eine Quelle: btc-echo.de

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