Krypto News

Alles im Blick: Die wichtigsten Krypto-News der Woche

Coinbase listet Dogecoin; Ripple mit nächstem Teilerfolg gegen SEC; Massive Flash Loan Angriffe auf BSC; Goldman-Sachs-Manager vergleicht Bitcoin mit Kupfer und Vitalik Buterin lässt Termin für Ethereum 2.0 weiter offen.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.


Krypto-Börse Coinbase listet Dogecoin

Am Donnerstag war es für viele Verfechter von Dogecoin endlich so weit. Coinbase, die größte Krypto-Börse der USA, listete den Memecoin auf seiner Plattform. Seit dem 1. Juni waren bereits Einzahlungen von DOGE auf Wallets bei Coinbase Pro möglich. Aufgenommen wurde der Handel am 3. Juni um 18:00 Uhr MEZ. Coinbase Pro verbreitete die frohe Kunde für Freunde des Meme-Coins am 1. Juni gegen 21:00 Uhr via Tweet. Auch Elon Musk unterstützte seinen Lieblingscoin ordentlich. Dies sorgte dafür, dass Dogecoin zwischenzeitlich um knapp 30 Prozent zulegen konnte.

Der Höhenflug währte jedoch nur kurz und so sackte Dogecoin bereits einen Tag später um knapp 10 Prozent ab. Kritik an der Spaßwährung gab es nun auch von  Barry Silbert, seines Zeichens CEO von Grayscale. Er halte die derzeitige Marktkapitalisierung für stark übertrieben. Angemessener sei eine Market Cap von etwas unter einer Milliarde US-Dollar, ein Bruchteil der derzeitigen 37 Milliarden US-Dollar.

Ripple mit nächstem Teilerfolg gegen SEC

Das Krypto-Start-up Ripple konnte einen weiteren Teilerfolg im Rechtsstreit mit der Securities and Exchange Commission verbuchen. Zuvor forderte die SEC bereits Anfang Mai die Herausgabe wichtiger Gesprächsprotokolle zwischen Ripple und seinen Anwälten. Das junge US-Unternehmen verweigerte stets die Aushändigung solcher Unterlagen unter Berufung auf das Anwaltsgeheimnis. Dem stimmte das New Yorker Bezirksgericht am Mittwoch zu und untersagte der Finanzbehörde, kritische Kommunikationsdokumente von Ripple anzufordern.

Unterdes tätigte das Krypto-Start-up erneut eine Transaktion in Millionenhöhe an den Mitgründer und ehemaligen Chief Technology Officer Jed McCaleb. Dieser erhielt vor Kurzem insgesamt 408 Millionen XRP.  Laut dem Blockchain-Explorer XRP Scan ist dies die letzte – wenn auch nicht die höchste – in einer Reihe von gewaltigen XRP-Transaktionen an den Gründer. Ripple schickt diese seit September 2020 in monatlichem Rhythmus an McCaleb, der sie daraufhin umgehend weiterverkauft.

Massive Flash Loan Angriffe auf Krypto-Plattform BSC

Die Binance Smart Chain (BSC) sah sich diese Woche mit einer Welle an Flash Loan Angriffen konfrontiert. Das teilte die DeFi-Plattform per Twitter mit. Demnach verzeichnete man in den vergangenen Tagen insgesamt acht Angriffe auf die BSC. Bei den Angreifern handle es sich um “gut organisierte Hacker”. Laut Medienberichten soll sich der Schaden auf etwa eine Milliarde US-Dollar belaufen. DeFi-Projekte wurden angehalten, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und zu verstärken.


Die Anhängerschaft zeigt sich auf Twitter gespalten. Einige glauben, dass Flash Loan Angriffe nur zur Tarnung eingesetzt worden seien, damit sich Projekte mit dem eingesammelten Geld aus dem Staub machen können und fragten sich, was Binance konkret gegen diese Probleme unternehmen wolle. Darüber hinaus beschwerten sich Nutzer über die Qualität des Kundensupports. Andere User verteidigten die BSC jedoch und verwiesen dabei auf ähnliche Geschehnisse bei Ethereum oder Polygon.

Goldman-Sachs-Manager vergleicht Bitcoin mit digitalem Kupfer

Oftmals wird Bitcoin aufgrund seiner wertspeichernden Eigenschaften mit Gold verglichen. Das sieht Jeff Currie jedoch entschieden anders. Der Vorstand des Bankenriesen Goldman Sachs verglich die Kryptowährung eher mit einem weniger edlen Metall: Kupfer. Die Korrelation zwischen Bitcoin und Kupfer ergebe die Gemeinsamkeit eines Risk-on-Assets, sagte der Manager in einer CNBC-Sendung.

Damit stellt sich Currie gegen die landläufige Meinung, dass BTC ein sogenannter “Risk-off” Inflation Hedge sei. Geht der Gesamtmarkt nach unten, könne BTC die Verluste dementsprechend nicht auffangen. Ein “Safe Haven Asset” sei BTC daher nicht, so der Global Head of Commodities Research von Goldman Sachs. Anders verhalte es sich mit Gold. Das gelbe Edelmetall sei – im Gegensatz zu Kupfer und BTC – ein Risk-off-Asset.

Vitalik Buterin lässt Termin für Ethereum 2.0 weiter offen

Auf einer Konferenz ließ Ethereum-Mastermind Vitalik Buterin einen Termin für Ethereum 2.0 weiter offen. Gleichzeitig erklärte er die Gründe für die Verzögerungen. Neben Konflikten zwischenmenschlicher Natur sei Ethereum zudem inzwischen Opfer seines eigenen Erfolgs geworden. Als wichtigster Smart-Contract-Knotenpunkt ist das Netzwerk in den letzten Monaten rasant gewachsen. Der Übergang zu Proof of Stake gleiche somit einer Operation am offenen Herzen.

Die nächste Phase, ursprünglich für Ende dieses Jahres geplant, könnte sich folglich um einige Monate verschieben. Aktuell scheint der Übergang in Phase 1, bei der die Beacon Chain um zunächst 64 Shard-Chains erweitert wird, für Anfang kommenden Jahres realistisch. Ein wichtiger Schritt für die Skalierbarkeit des Netzwerks ist durch Einführung der Sharding-Funktion dann zwar gemacht. Den größten Brocken – die Umstellung auf Proof of Stake im Ethereum Mainnet – haben die Entwickler dann aber noch vor sich.


Eine Quelle: btc-echo.de

No votes yet.
Please wait...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"