Anatoly Aksakov schlug vor, den Bergbau in energiereichen Regionen auszubauen.

Anatoli Aksakow, Vorsitzender des Duma-Ausschusses für Finanzmärkte, schlug vor, Bergbauausrüstung in Regionen mit überschüssiger Energiekapazität einzusetzen.
Laut dem Abgeordneten ermöglicht dies eine effizientere Nutzung des erzeugten Stroms und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. In einigen Regionen bleibt Energie ungenutzt und geht quasi verloren. Der Einsatz von Bergbauausrüstung ermöglicht es, diese Ressourcen zu erschließen und in wirtschaftlichen Wert umzuwandeln, unter anderem durch Steuereinnahmen von legalen Bergbauunternehmen.
Aksakov merkte an, dass Russlands Energieüberschussregionen vorwiegend in den östlichen Gebieten liegen, wo die Stromerzeugung den aktuellen Verbrauch übersteigt. Die Erschließung von Bergbaugebieten könnte zusätzliche wirtschaftliche Vorteile bringen, ohne das Stromnetz zusätzlich zu belasten.
Laut dem Abgeordneten hat die Legalisierung des Bergbaus zudem eine soziale Bedeutung. Die in diesem Sektor Beschäftigten würden Einkommen erzielen, dieses im Inland ausgeben und Steuern zahlen, was einen zusätzlichen Beitrag zur Wirtschaft leiste.
Zuvor hatten Spezialisten der Analyseplattform MTS EnergyTool berichtet, dass die Region Kostroma im ersten Quartal dieses Jahres zum führenden Gebiet unter den russischen Regionen hinsichtlich des Wachstums der Anzahl von Bergbaubetrieben geworden sei.
