Bernstein analysierte den Einfluss großer Investoren auf Bitcoin.

Die Analysten von Bernstein erklärten, dass der Hauptgrund für den Optimismus auf dem Bitcoin-Markt nach wie vor der stetige Kapitalzufluss von großen Vermögensverwaltern und Brokern sei.
Experten zufolge spielt Strategy, der größte institutionelle Inhaber der ersten Kryptowährung, in diesem Prozess eine besondere Rolle, indem das Unternehmen die Kryptowährung weiterhin über Aktien und Anleihen erwirbt. Der Einsatz von unbefristeten Vorzugsaktien zieht konservative Investoren an und sichert Strategy eine stetige Finanzierungsquelle für den Ausbau seines Krypto-Portfolios.
Analysten wiesen zudem auf einen möglichen Interessenkonflikt hin: Banken und ihre verbundenen Unternehmen könnten von Strategy Gebühren für Investmentbanking-Dienstleistungen erhalten.
„Das ändert jedoch nichts an der Kernaussage: Die Bitcoin-Besitzerbasis hat sich deutlich verstärkt. Rund 60 % der weltweit führenden Kryptowährung befinden sich seit über einem Jahr in ruhenden Wallets“, betonten sie.
Neue Einstiegsmöglichkeiten, wie beispielsweise Produkte von Morgan Stanley und die Einführung des direkten Handels mit Bitcoin und Ethereum auf der Plattform von Charles Schwab, verleihen dem Markt zusätzlichen Schwung, stellten Analysten fest.
Bernstein räumte auch das Risiko ein, dass Quantencomputer aktuelle Verschlüsselungsmethoden knacken könnten. Experten halten dieses Problem jedoch für beherrschbar und gehen davon aus, dass die Kryptoindustrie noch Zeit hat, auf Sicherheitsstandards nach der Quantentechnologie umzusteigen.
Zuvor hatten Analysten der On-Chain-Plattform Santiment berichtet, dass Bitcoin-Investoren innerhalb kurzer Zeit einen starken Stimmungsumschwung erlebt hätten, von ausgeprägtem Pessimismus hin zu einem Gefühl der FOMO (Fear of Missing Out).
