Der Chef der tschechischen Zentralbank schlug vor, 1% der Staatsreserven in Bitcoin anzulegen.

Глава центробанка Чехии предложил выделить на биткоин 1% госрезерва

Der Gouverneur der Tschechischen Nationalbank (CNB), Aleš Michl, sprach auf der Bitcoin 2026 Konferenz in Las Vegas über die Notwendigkeit, Bitcoin in die Reserven der Zentralbank aufzunehmen, um die Inflation zu kontrollieren.

Mikhl erklärte, dass die Inflation im Land Mitte 2022, als er das Amt des Zentralbankgouverneurs übernahm, bei rund 20 % lag. Die Zentralbank versprach, diese Rate innerhalb von zwei Jahren auf 2 % zu senken und ist diesem Ziel dank Disziplin und einer klaren Reserveallokation nahe gekommen. Mikhl merkte an, dass Geld zu lange billig geblieben sei, die Währung dadurch an Wert verloren habe und er es daher für notwendig halte, einen kleinen Teil der Staatsreserven in Bitcoin zu investieren, um die erwarteten Renditen zu steigern, ohne die Risiken zu erhöhen.

Der Gouverneur der Tschechischen Nationalbank erinnerte sich an das erste Mal, als er in Prag mit Bitcoin Kaffee kaufte. Er räumte ein, dass die starke Volatilität der Kryptowährung den Eindruck eines riskanten Vermögenswerts erweckt, da sich der Bitcoin-Kurs jederzeit ändern kann. Allerdings unterliegen auch andere Vermögenswerte Kursschwankungen, weshalb die Zentralbank die Wertentwicklung jedes einzelnen Vermögenswerts in ihren Reserven sorgfältig prüfen muss.

Laut Mikhla besteht die Aufgabe der Regulierungsbehörde darin, vorausschauend zu denken und die Reservestruktur im Hinblick auf langfristige Nachhaltigkeit zu gestalten, indem der Anteil niedrigverzinslicher Instrumente schrittweise reduziert und die Investitionen in höherverzinsliche Anlagen erhöht werden. Er ist überzeugt, dass Bitcoin langfristig Erträge generieren kann, weshalb es sinnvoll sei, 1 % der Staatsreserve dafür zu reservieren.

„Durch die Aufnahme von Bitcoin in die Reserve erhöht sich die erwartete Rendite bei vergleichbarem Risikoniveau – genau darum geht es bei der Diversifizierung“, sagte Mikhl.

Zuvor hatte der Chef der tschechischen Zentralbank die Finanzinstitute dazu aufgerufen, Bitcoin nicht zu fürchten, sondern vielmehr das Potenzial der Kryptowährung und der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie zu erkunden. Michl ist überzeugt, dass die erste Kryptowährung des Landes den Finanzsektor stärken wird.

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