Gouverneur der Region Irkutsk: Das Bergbauverbot hat die Belastung des Stromnetzes reduziert.

Der Gouverneur der Region Irkutsk, Igor Kobzev, erklärte, dass das Verbot des Kryptowährungs-Minings die Belastung des regionalen Stromnetzes verringert habe.
Die Region leidet weiterhin unter Energieengpässen, doch laut dem Regionalchef hat sich die Lage zu verbessern begonnen:
„Durch das Verbot des Bergbaus haben wir die Belastung des regionalen Stromnetzes deutlich reduziert. Die Zahl der überfälligen Verträge für Haushalte, die an das Stromnetz angeschlossen sind, ist erheblich gesunken – von 11.000 auf 216“, bemerkte Kobzev.
Irkutskenergosbyt erklärte, dass das Problem des illegalen Bergbaus weiterhin dringlich sei. Laut ihren Angaben wurden rund 8.000 illegale Anschlusspunkte identifiziert, die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen.
Firmenchef Andrei Kharitonov erklärte, dass Appelle an den guten Willen der Zuwiderhandelnden wirkungslos seien und in der Praxis nur wirtschaftliche und administrative Maßnahmen wirksam seien.
Das Mining von Kryptowährungen ist in der Region Irkutsk seit dem 7. April 2025 verboten. Die Beschränkungen gelten für 29 Gemeinden, darunter Irkutsk, Angarsk und Shelekhov.
Zuvor hatte die Staatsduma in erster Lesung einen Gesetzentwurf zur administrativen Haftung bei Verstößen gegen die Gesetzgebung zum Kryptowährungs-Mining verabschiedet.
