Laut einer Umfrage befürchtet mehr als ein Drittel der Russen eine staatliche Kontrolle über Kryptowährungen.

Больше трети россиян опасаются контроля властей за криптовалютами — опрос

29 % der Russen befürworten staatliche Regulierungen von Kryptowährungen, befürchten jedoch eine übermäßige staatliche Aufsicht. Dies ergab eine Umfrage des Finanzmarktplatzes Vyberu.ru, deren Ergebnisse von RBC zitiert wurden.

Laut einer Umfrage lehnen 14 % der Russen staatliche Eingriffe kategorisch ab und gaben an, keine Informationen über ihr Einkommen und ihre digitalen Vermögenswerte preiszugeben. 37 % der Befragten sind der Ansicht, dass Kryptowährungen als Eigentum betrachtet und wie andere Vermögenswerte, beispielsweise Immobilien und Bankkonten, reguliert werden sollten. Jeder fünfte Russe misstraut Kryptowährungen und betrachtet sie nicht als legitimen Vermögenswert.

Laut einer Umfrage sind 36 % der Russen bereit, Kryptowährungen für private Ersparnisse und langfristige Investitionen zu nutzen – allerdings nur, wenn der Staat deren rechtlichen Status festschreibt. 27 % der Russen besitzen bereits digitale Vermögenswerte, betrachten diese aufgrund ihrer hohen Volatilität aber nicht als Sparoption. Rund 21 % sehen Kryptowährungen ausschließlich als Spekulationsinstrument. 16 % planen nicht, digitale Währungen für Investitionen oder Ersparnisse zu nutzen.

Unter denjenigen, die bereits Kryptowährung besitzen:

  • 42 % halten 5-10 % ihres Kapitals darin investiert;

  • 29 % – 10–25 %;

  • 16 % – 25–50 %.

Gleichzeitig konzentrierten 9 % mehr als die Hälfte ihres Vermögens auf Krypto-Assets, und nur 4 % hielten über 75 % ihres Kapitals in digitaler Währung, wie die Umfrage ergab.

Was die Rechte zur Verwaltung solcher Vermögenswerte betrifft: Mehr als ein Drittel (34 %) hält die Einrichtung von Erbschaftsmechanismen für wichtig, während weitere 29 % die Möglichkeit befürworten, diese Vermögenswerte bei Scheidung und Vermögensteilung zu berücksichtigen. Jeder vierte Russe gab zu, nicht zu wissen, wie der Zugang zu Kryptowährungen technisch übertragen werden kann. Weitere 13 % halten solche Fragen für verfrüht.

Die russische Zentralbank hat gemeinsam mit dem Finanzministerium der Staatsduma ein Gesetzespaket zur Regulierung von Kryptowährungen vorgelegt. Das Paket soll am 1. Juli in Kraft treten. Der stellvertretende Zentralbankchef Wladimir Tschistjuchin versicherte, dass der legale Verkauf von Kryptowährungen dann nicht mehr möglich sein werde.

Darüber hinaus wird Russland Geldstrafen für diejenigen einführen, die sich weigern, die Steuerbehörden über eine ausländische Kryptowährungs-Wallet zu informieren.

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